Der DTM-Wagen von Aston Martin bei den Tests in Jerez - Bildquelle: instagram.com/rmotorsportDer DTM-Wagen von Aston Martin bei den Tests in Jerez © instagram.com/rmotorsport

Jerez/ München – So langsam wird es ernst.

Am Dienstag, den 5. März, begann R-Motorsport damit, am ersten Tag der gemeinsamen Tests mit Audi und BMW, ein intensives Testprogramm mit dem Aston Martin Vantage DTM abzuspulen. Das Hauptziel des Tests war es, mehr Daten und Informationen über die Fahrbarkeit des neuen Turbomotors zu generieren.

Darüber hinaus lag der Fokus darauf, auch mehr Erfahrung hinsichtlich der Hitzeentwicklung im Umfeld des Turboladers zu gewinnen. Damit im Zusammenhang sind die vier langen Schlitze auf der Motorhaube zu sehen, durch die die heiße Abluft vom Kühler und Intercooler entweicht.

"So viel wie möglich über den Motor lernen!"

Ein Garrett-Turbolader, ein vorgeschriebenes Einheitsbauteil, entwickelt für den Vierzylinder einen vorgeschriebenen maximalen Ladedruck von 3,5 bar. Rund 30 Extra-PS können per "Push-to-Pass"-Knopfdruck zwölf Mal im Rennen abgerufen werden. Sichtbares äußeres Erkennungsmerkmal, dass es sich beim Antriebsaggregat um ein Vierzylinder-Reihenmotor handelt, ist der Auspuff auf nur einer Seite, unterhalb der rechten Tür. Am Nachmittag wurde das Testprogramm längere Zeit unterbrochen, um Anpassungen und Reparaturen vorzunehmen.

"Zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Test- und Entwicklungsprogramms möchte unser Team so viel wie möglich über den neuen Motor lernen", erklärt Paul Di Resta: "Heute war ein erkenntnisreicher Tag, an dem wir trotz einer Pause für Anpassungen und Reparaturen wertvolle Daten zum Motor und zum Turbolader gesammelt haben. Unser brandneuer Turbomotor braucht sicher noch eine Menge Laufzeit, um herauszufinden wie wir die Fahrbarkeit und die Kühlung weiter optimieren können."

Fahrerkader setzt Testfahrten bis Freitag fort

"Da das Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeug in nur 90 Tagen entwickelt und gebaut wurde, gibt es noch viel Entwicklungsarbeit zu erledigen,“ pflichtet Team Principal Dr. Florian Kamelger bei. !Konsequenterweise war das heutige Hauptziel des Testtages, unseren Lernprozess bei der Entwicklung des Fahrzeugs fortzusetzen, insbesondere, was das Ansprechverhalten des Turbomotors anbelangt.!

Paul Di Resta sitzt auch am Mittwoch am Steuer des Aston Martin Vantage DTM, bevor Jake Dennis am Donnerstag und Ferdinand von Habsburg am Freitag das Testprogramm fortsetzen.

Die Technik des Aston Martin Vantage DTM

Chassis: Carbon-Monocoque mit Überrollstruktur aus Stahl,
Front-, Seiten- und Heck-Crashstrukturen
Motorhaube, Türen, Seitenwände und Kotflügel aus Carbon
Länge: 4.730 mm
Breite: 1.950 mm
Höhe: 1.280 mm
Mindestgewicht: 981 kg
Motor Vier-Zylinder Reihenmotor Turbo
Hubraum: 2,0 Liter
Max. Drehzahl: 9500 1/min (per Reglement)
Kraftstoffdurchfluss: max. 95kg/h (per Reglement)
Getriebe: Einheitsgetriebe, Einheits-6-Gang-Getriebe in Transaxle-Anordnung,
Heckantrieb, sequenzielle pneumatisch betätigte Lenkradschaltung,
Mechanische Differentialsperre ohne Antriebsschlupfregelung, Carbonfaser-Kardanwelle
4-Scheiben-Carbonfaserkupplung mechanisch betätigt mit Fußpedal
Radaufhängung: Einheitliche Doppelquerlenker mit durch Druckstangen
betätigten Feder-Dämpfer-Einheiten an Vorder- und
Hinterachse
Bremsen: Einheitliche Carbon-Bremsanlage ohne ABS
Räder/Reifen: Einheits-Aluminiumfelgen, Einheitsreifen von Hankook

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