Nico Müller fährt seit 2014 in der DTM und ist als Audi-Werksfahrer auch in ... - Bildquelle: AudiNico Müller fährt seit 2014 in der DTM und ist als Audi-Werksfahrer auch in anderen Rennserien unterwegs © Audi

München - DTM-, GT-, Formel-E- und WRX-Auto: Nico Müller fährt alles. Der 26-jährige Audi-Werksfahrer würde am liebsten rund um die Uhr im Rennauto sitzen und alles ausprobieren. Entsprechend vollgepackt ist sein Terminkalender. Nach dem DTM-Wochenende am Nürburgring (Samstag und Sonntag ab 13 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) geht es für den sympathischen Schweizer weiter nach Lettland, wo er seinen dritten Start in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) in Angriff nimmt.

In Riga wird er erneut für das Team EKS seines Kumpels und Ex-DTM-Kollegen Mattias Ekström antreten. "Ich möchte mich auch in Zukunft weiterentwickeln und das kann ich am besten, wenn ich verschiedene Autos fahren darf", sagt Müller im Gespräch mit "Motorsport-Total.com".

Audi unterstützt den Tausendsassa

Sein Arbeitgeber Audi hat ihm dies bislang "immer ermöglicht und das hat zu anderen Optionen geführt". Neben seinem DTM-Engagement ist der Abt-Pilot auch als Test- und Entwicklungsfahrer für das Formel-E-Team der Ingolstädter aktiv. Außerdem ist Müller fester Bestandteil des GT-Kaders der Vier Ringe und nimmt regelmäßig an den Langstreckenklassikern 24 Stunden am Nürburgring und 24 Stunden von Spa teil.

In der deutschen Tourenwagenserie ist er seit 2014 unterwegs und feierte am Norisring 2016 seinen bislang einzigen DTM-Sieg. Auch wenn es in dieser Saison erst zu einem Podestplatz am Hungaroring gereicht hat, hat der Schweizer viel Freude in der DTM. "Ich fühle mich sehr wohl in der DTM, es ist eine geile Plattform! Ich glaube, wir haben eine große Chance für die Zukunft, nochmal richtig Aufschwung zu sammeln", meint Müller und hofft, dass der Einstieg neuer Hersteller der Rennserie neuen Schwung verleiht.

"Fühle mich bei Audi wohl"

Denn Müller möchte gerne weiterhin in der DTM fahren. Und das am liebsten mit Audi. "Bei Audi habe ich viel Spaß und ich fühle mich sehr wohl", erklärt Müller und verrät, dass er noch nicht weiß, wie sein Motorsport-Programm 2019 aussehen wird. Mit der Bekanntgabe der Ingolstädter, auch im Übergangsjahr 2019 an der deutschen Tourenwagenserie anzutreten, dürfte seine Hoffnung steigen.

Um seine Zukunft möchte sich der Audi-Fahrer momentan aber nicht allzu viele Gedanken machen und sich vielmehr auf das Hier und Jetzt konzentrieren. "Mal schauen, was die nächsten Wochen und Monate bringen. Im Moment versuche ich einfach, Wochenende für Wochenende zu nehmen, Spaß zu haben und das Maximum herauszuholen", sagt er.

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