Formel 1

Wie geht es Schumi aktuell?

Michael Schumacher aktuell: Schumi-Ferrari für 6,4 Millionen Euro versteigert

Die Fans von Michael Schumacher warten auf positive News zum Gesundheitszustand des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers. Viele fragen sich: Wie geht es Schumi aktuell? Sein Unfall liegt nun schon drei Jahre zurück.

17.11.2017 11:30 Uhr / ran.de
Michael Schumacher
Viele Fans fragen sich: Wie geht es Michael Schumacher? Die letzte News zum Gesundheitszustand ist schon ein wenig her. © 2012 Getty Images

München - Nach einem schweren Ski-Unfall am 29. Dezember 2013 verändert sich das Leben von Michael Schumacher und seiner Familie schlagartig. Seitdem kämpft der siebenmalige Formel-1-Weltmeister darum, irgendwann wieder ein normales Leben zu führen. Viele Fans warten auf aktuelle News zum Gesundheitszustand und fragen sich: Wie geht es Michael Schumacher?

+++ Update 17.11.2017: Schumacher-Ferrari für 6,4 Millionen Euro versteigert +++

In New York wurde ein Original-Rennwagen von Rekordweltmeister Michael Schumacher aus seiner Zeit bei der Scuderia Ferrari versteigert. Das Auktionshaus Sotheby's bot den Ferrari zum Verkauf an und schätzte den Wert des Wagens zuvor auf etwa 5,5 Millionen US-Dollar. Verkauft wurde das Liebhaberstück, das noch immer auf einer Rennstrecke zum Einsatz kommen könnte, letztendlich sogar für die Rekordsumme von 7,5 Millionen US-Dollar - umgerechnet etwa 6,4 Millionen Euro!

Der siebenfache Formel 1-Weltmeister fuhr in der Saison 2001 mit dem Modell, gewann damit unter anderem den legendären Monaco GP und holte sich mit dem F2001 seinen vierten Titel. 

+++ Update 09.11.2017: Familie soll auf medizinisches Wunder hoffen +++

F1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird auf seinem Anwesen in der Schweiz weiterhin täglich von Pflegern betreut. Über seinen Gesundheitszustand gibt es keine Informationen, so soll es in Zukunft auch bleiben - die Hoffnung auf Besserung besteht bei der Familie aber wohl weiterhin. "Corinna und die Kinder hoffen bis heute, dass ein medizinisches Wunder geschieht", wird eine Freundin der Familie Schumacher durch die "Bunte" zitiert. 

Es gehe ihm "den Umständen entsprechend gut", weiß "Bunte" von einem Schumi-Vertrauten. Dies soll in seinem Zustand vor allem daran liegen, dass der Motorsport-Star vor seinem Unfall einen perfekt durchtrainierten Körper hatte.

+++ Update 08.10.2017: Fans von Michael Schumacher drücken weiter die Daumen +++

Auf dem Instagram-Profil von Michael Schumacher wurde an seinen ersten WM-Titel im Jahr 2000 erinnert. Beim Rennen in Suzuka habe Schumi beim Überfahren der Ziellinie so doll auf das Lenkrad geschlagen, dass Ferrari zunächst befürchtete, es ersetzen zu müssen.

Davon gerührt, drücken die Fans von Michael Schumacher dem verunglückten Formel-1-Rekordweltmeister weiterhin die Daumen.  Kommentare wie "Kämpfe weiter" oder "Gib nicht auf" sind unter dem Posting zu lesen.

+++ Update 15.09.2017: Vettel vermisst Schumacher: "Mir fehlen seine Ratschläge"

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel vermisst die Tipps seines Idols und Freundes Michael Schumacher. "Er ist eine der wenigen Personen, die man im Leben trifft, die für alles eine Antwort haben", sagte der WM-Zweite der Formel 1 über den Ende 2013 bei einem Skiunfall verunglückten Rekordweltmeister der "Corriere della Sera": "Es fehlen mir seine Ratschläge, sie waren perfekt. Man konnte sie an die Situationen anpassen, und sie funktionierten."

Schumacher befindet sich nach seinem Unfall, bei dem er schwere Kopfverletzungen erlitten hat, in seiner Schweizer Heimat in Rehabilitation. "Michael war mein Idol, als ich ein Kind war, und er bleibt es heute noch. Er wird immer die Nummer eins sein", sagte Vettel weiter.

+++ Update 25.08.2017: Schumacher-Ausstellung soll "Grand Prix der Erinnerungen" werden +++

Zahlreiche Erinnerungsstücke von Michael Schumacher werden ab April 2018 in Köln der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darüber informierten Schumachers Managagerin Sabine Kehm und die ausstellende Motorworld Köln Rheinland.

"Diese Dauerausstellung wird eine der bedeutendsten der Welt auf diesem Gebiet sein", sagte Kehm: "Es soll ein Grand Prix der Erinnerungen werden, die Leute sollen ein Stück Automobilgeschichte erleben."

Realisiert wird die für Besucher kostenlose "Michael Schumacher Private Collection" von der Keep Fighting Foundation, einer wohltätigen Initiative der Familie des im Dezember 2013 bei einem Ski-Unfall schwerverletzten Motorsport-Idols.

+++ Update 14.08.2017: Mick dreht Demorunde in Schumachers Benetton +++

Die Organisatoren des Belgien-GP haben sich etwas Besonderes einfallen lassen: Diversen Medienberichten zufolge wird Michael Schumachers Sohn Mick am Sonntag, den 27. August, vor dem zwölften Saisonrennen auf dem Ardennenkurs eine Demorunde in einem 1994er Benetton B194-Ford fahren.

Mick Schumacher wurde in der vergangenen Woche von Journalisten bei einer Probefahrt in Spa "erwischt". Zur Tarnung trug Formel-3-Fahrer Mick einen schwarzen Helm.

Der Zeitpunkt der Demofahrt ist bewusst gewählt: Der 18-jährige Mick wird mit dem Boliden seines Vaters 25 Jahre nach dessen erstem Formel-1-Sieg die Runde drehen. Den ersten Sieg hatte der Rekordweltmeister ebenso wie sein Debüt in der Königsklasse in Spa gefeiert.

+++ Update 20.07.2017: Neue Formel-1-Bosse bewundern Schumacher +++

Auch die neuen Formel-1-Bosse blicken mit großer Bewunderung auf die Erfolge von Rekordweltmeister Michael Schumacher. "Wir werden deshalb auch einen der Konferenzräume in unserem Hauptquartier in London nach ihm benennen, um ihm Respekt zu zollen", sagte Geschäftsführer Chase Carey der Sport Bild: "Michael Schumacher ist eine der Kultfiguren der Formel 1."

Carey, der die Königsklasse im Auftrag der neuen amerikanischen Besitzer Liberty Media leitet, arbeitet eng mit Sportdirektor Ross Brawn zusammen. Von Schumachers langjährigem Weggefährten habe er "schon genug Geschichten über sein einzigartiges Talent, seine Fähigkeiten, seinen Ehrgeiz, seine Fitness und seine Emotionen gehört. Schumacher definiert das Nonplusultra eines Formel-1-Rennfahrers."

+++ Update 10.07.2017: Schumacher in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen +++

Michael Schumacher wurde von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Persönlich teilnehmen an der Veranstaltung konnte der Formel-1-Rekordweltmeister nicht. Michael Schumacher, der seit seiner schweren Kopfverletzung im Dezember 2013 nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen war, wurde durch seine Managerin Sabine Kehm vertreten.

Die Laudatio hielt Schumachers langjähriger Weggefährte und ehemaliger Mercedes-Boss Norbert Haug. Schumacher war im Januar von den deutschen Sportfans in die Ruhmeshalle gewählt worden. Es war die erste Publikumsabstimmung in der Geschichte der Hall of Fame, der unter anderem Franz Beckenbauer, Boris Becker und Max Schmeling angehören. Insgesamt wurden fast 180.000 Stimmen abgegeben.

Neben Schumacher wurde auch die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. "Mit ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen haben Magdalena Neuner und Michael Schumacher entscheidend zur Popularität ihrer Sportarten beigetragen und über Jahre hinweg die Sportfans in Deutschland und auf der ganzen Welt begeistert", sagte de Maizière, der auch Mitglied des Sporthilfe-Aufsichtsrates ist.

+++ Update 03.07.2017: Champions for Charity - Fußballspiel zu Ehren von Michael Schumacher +++

Am Montagabend stehen in Mainz diverse Sport-Größen auf dem Fußballplatz. Mit "Champions for Charity" findet erneut eine Benefiz-Partie zu Ehren von Michael Schumacher statt. Mit dabei sind unter anderem Dirk Nowitzki, Miroslav Klose, Lukas Podolski, Mika Häkkinen, David Coulthard und Patrick Esume.

Auch Schumi-Sohn Mick zieht sich wie schon im vergangenen Jahr wieder die Fußball-Schuhe an: "Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich bei Champions for Charity dabei bin. Beim Match im vergangenen Jahr kam ich kaum aus dem Lachen heraus, und es ist ein gutes Gefühl, wenn man karitative Zwecke unterstützen kann."

+++ Update 26.06.2017: Offiziell - Schumacher wird in Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen +++

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird am 10. Juli in Marburg von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere offiziell in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Das teilte die Stiftung Deutsche Sporthilfe am Montag mit.

Schuhmacher wurde im Januar von den deutschen Sportfans in die Ruhmeshalle gewählt. Es war die erste Publikumsabstimmung in der Geschichte der Hall of Fame, insgesamt wurden fast 180.000 Stimmen abgegeben.

+++ Update 26.05.2017: Kehm spricht über Schumachers Charakter +++

Seit dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher im Dezember 2013 gibt es nur ganz wenige Statusmeldungen, wie es dem Rekordweltmeister geht. Auch wenn sich nicht nur die Fans des 48-Jährigen fragen, wie es ihm aktuell geht. Managerin Sabine Kehm erläuterte die Entscheidung der Familie des Formel-1-Stars nun nochmals. "Wir haben sehr deutlich gemacht, dass etwas Schwerwiegendes passiert ist. Michael hat jedoch sehr konsequent eine klare Grenze zwischen der öffentlichen Person und der Privatperson gezogen", sagte Kehm dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Die Entscheidung, die Privatsphäre zu schützen, sei "in Michaels Interesse getroffen worden. Es ist das Recht der Familie, damit so umzugehen, wie es am besten ist für die Familie."

Dafür beschrieb Kehm die Unterschiede zwischen dem Menschen und Sportler Schumacher. Schumacher habe in all den Formel-1-Jahren "wirklich zwei Persönlichkeiten" gehabt, so Kehm: "Privat war er ein komplett anderer Typ. Sehr locker, sehr rheinländisch, sehr großzügig, auch sensibel. Ein äußerst liebevoller Familienvater und Familienpartner", dazu ein "guter, verlässlicher, manchmal bis ins Alberne gehende Freund, der Spaß haben wollte und konnte im Leben".

Ganz anders war Schumacher als Formel-1-Fahrer, als Sportler. Er sei extrem leidenschaftlich in seinem Kampf gewesen, so Kehm: "Ein Mann, der alles dem Sieg untergeordnet hat, der bereit war, zu sich selbst fast schon gnadenlos zu sein. Michael hat alles dafür getan, Rennen zu gewinnen. Um dem Team das zu geben, was das Team von ihm wollte: Siege. Außerdem hat er dem Team Führung und Stärke gegeben durch seine Art: geradlinig, klar, energetisch, motivierend."

+++ Update 18.05.2017: Schumacher-Familie wurde erpresst +++

Erfolg für die Familie von Michael Schumacher vor Gericht: Ein Erpresser der Schumachers wurde nun verurteilt. Nach Informationen der "Bild" soll der Mann am 14. Februar 2016 ein Schreiben an Schumis Ehefrau Corinna geschickt haben, in dem er "eine kleine Spende von 900.00 Euro" forderte und im Falle der ausbleibenden Zahlung Schumachers Kindern Mick und Gina Gewalt androhte. 

Der Vorfall wurde erst jetzt durch den Prozess bekannt, Corinna Schumacher erstatte aber wohl direkt nach dem Erhalt der Droh-Mail Anzeige. Am Landgericht Reutlingen wurde nun die Strafe für den Erpresser ausgesprochen: ein Jahr und neun Monate auf Bewährung, eine Zahlung in Höhe von 4.500 Euro, 50 Sozialstunden und eine Pflicht-Therapie.

+++ Update 17.05.2017: Mick Schumacher über seinen Vater - "Immer noch der Beste"

Für Michael Schumachers Sohn Mick ist der siebenfache F1-Weltmeister noch immer der Größte: "Er war zu seiner Zeit der Beste und er ist immer noch der Beste. Deshalb ist es auch ziemlich klar, warum mein Vater mein Vorbild ist – und dass ich stolz bin auf seine Erfolge", erklärt der 18-Jährige im Interview gegenüber der "Sport Bild" und Ex-Formel-1-Fahrer David Coulthard - einem damaligen Schumi-Rivalen. 

Um aus der Erfolgszeit seines Vaters zu lernen, schaut sich der 18-Jährige noch immer die damaligen Rennen an: "Wenn etwas in der Vergangenheit gut oder besser war, kann man das in der Zukunft ja ruhig mal probieren." Aktuell konzentriert sich der Schumi-Sohn aber voll und ganz auf seine Zeit in der Formel 3, um sich für die Königsklasse vorzubereiten - denn noch immer ist sein größter Traum, in die Fußstapfen von Vater Michael zu treten: "Formel-1-Weltmeister zu werden ist für mich schon das ultimative Ziel. Wenn ich mich für etwas entschieden habe, will ich es richtig machen."

+++ Update 27.04.2017: Ex-Fotograf: "Nicht gefragt, ob ich Bilder von ihm machen kann" +++

Michael Comte durfte während der Karriere von Michael Schumacher so nah wie kaum jemand außerhalb der Familie an den Rekord-Weltmeister ran. Er gehörte zu den engsten Vertrauten. Schumacher bezeichnete den 63-Jährigen mal als "einer der besten Fotografen". Der Gala sagte Comte nun: "Ich habe ihn zwölfeinhalb Jahre begleitet. Wir haben zusammen gearbeitet, bis zum Ende."

Natürlich wurde Comte auch gefragt, ob er auch in Zukunft Fotos von Schumacher machen werde. "Ich habe nicht mehr gefragt, ob ich Bilder von ihm machen kann. Ich möchte ihn so in Erinnerung haben, wie wir ihn hier sehen", sagte Comte in Bezug auf frühere Aufnahmen.

Auch Schumachers Sohn Mick kennt Comte seit Jahren. Mick absolviert in diesem Jahr seine erste Saison in der Formel 3 und macht keinen Hehl daraus, dass er früher oder später in die Formel 1 will. "Es ist fantastisch, dass er auch Rennen fährt. Er kann ein neuer Michael werden", sagte Comte über den 18-Jährigen.

+++ Update 26.04.2017: Schumis alter Benetton wird versteigert +++

Am 21. Mai findet eine ganz besondere Versteigerung statt, für die man kaum einen besseren Ort als Schumis "Wohnzimmer" in Spa-Francochamps hätte wählen können. Motorsport-Fans bekommen die einmalige Gelegenheit, den Benetton-Ford B191 zu ersteigern, in dem Michael Schumacher 1991 und 1992 insgesamt acht Rennen fuhr und es in Mexiko sowie Brasilien sogar aufs Podest schaffte. Für das Modell sollen zwischen 750.000 und 950.000 Euro geboten werden.

In den vergangenen Wochen wurde der Wagen komplett überarbeitet, neu und originalgetreu zusammengesetzt und ist damit bereit, in einem Rennen eingesetzt zu werden. Der Benetton wiegt 505 Kilo und hat einen 650-PS-starken Cosworth-V8-Motor im Heck. Veranstaltet wird die Auktion vom Hause Bonhams.

+++ Update 23.04.2017: Briatore ätzt gegen Ex-FIA-Boss Mosley +++

Flavio Briatore hat mit deutlichen Worten gegen den früheren FIA-Präsidenten Max Mosley geschossen. Denn angeblich soll Mosley tatkräftig versucht haben, Michael Schumacher und den Benetton-Rennstall mit Teamchef Briatore 1994 am Titelgewinn zu hindern. "Max mochte uns nicht - vom ersten Tag an", sagte Briatore "Sky Sports F1": Max war ein Diktator. Teils ein besserer und teils ein schlechterer."

Zwei Beispiele führt Briatore dabei an. In Silverstone wurde Schumacher nach einem Überholmanöver gegen seinen damaligen Titelrivalen Damon Hill in der Aufwärmrunde mit einer Stopp-and-Go-Strafe belegt, die er aber auf Geheiß von Briatore nicht antrat, selbst trotz schwarzer Flaggen nicht. Laut Briatore sei die Strafe zu spät ausgesprochen worden. Am Ende wurde Schumacher disqualifiziert und für zwei Rennen gesperrt. In Spa wurde Schumacher nach der Unterboden-Affäre ebenfalls disqualifiziert. Laut Briatore habe Mosley diese harten Strafen durchgesetzt.

Am Ende holte Schumacher trotzdem den Titel, nach einer diskussionswürdigen Kollision mit Hill, bei der Schumacher das Aus des Briten zumindest in Kauf nahm. "Ich glaube, dass Michael sehr jung war. Hätte Damon gebremst, wäre er Weltmeister geworden", sagte Briatore, unterstrich aber auch: "Wir haben den WM-Titel verdient, weil jeder alles unternommen hatte, um ihn uns wegzunehmen. Wir hatten das beste Auto mit dem besten Fahrer."

+++ Update 29.03.2017: Hamilton auf Schumachers Spuren +++

Lewis Hamilton wurde in Australien zwar "nur" Zweiter, ein paar Meilensteine schaffte der Brite aber trotzdem. Hamilton durchbrach zum einen die Schallmauer von 3.000 Führungsrunden und ist damit erst der zweite Fahrer, der das schaffte. Damit machte er sich auf die Jagd nach Michael Schumacher, der in dieser Kategorie mit satten 5.111 Führungsrunden allerdings noch ein gutes Stück entfernt liegt.

Das gilt auch für die Führungskilometer, da knackte Hamilton die Marke von 15.000 Kilometern. Auch hier liegt Schumacher vorne, auch hier deutlich. Schumacher schaffte in seiner unvergleichlichen Karriere immerhin 24.148 Führungskilometer. Hamiltons zweiter Platz war zudem das 105. Podium seiner Karriere. Formel-1-Legende Alain Prost liegt mit 106 in Reichweite, und auch hier ist Schumacher vorne und noch weit weg. Der siebenmalige Champion kommt auf 155 Podiumsplätze.

+++ Update 28.03.2017: Sohn Mick nennt Schumi "mein Idol" +++

Mehr als drei Jahre nach dem folgenschweren Ski-Unfall von Michael Schumacher äußert sich Sohn Mick erstmals öffentlich über den siebenmaligen Weltmeister. Im Interview mit "RTL" schwärmt der 18-Jährige: "Mein Vater ist mein Vorbild. Er ist der Beste, mein Idol!"

Wie sein Vater strebt auch der neue Formel-3-Pilot nach dem Höchsten: "Mein Ziel ist es, Formel-1-Weltmeister zu werden. Wann es soweit ist, werden wir sehen."

+++ Update 16.03.2017: Markenstreit um Schumacher-Botschaft "Keep Fighting" +++

Offenbar müssen sich Michael Schumachers Anwälte aktuell mit einem Streit um die Marke "Keep Fighting" beschäftigen. Wie der "Express" berichtet, hat der Franzose Jamal Errachidi Wiederspruch gegen die Schumi-Botschaft "Keep Fighting" eingelegt.

Hintergrund: Errachidi ist Inhaber des gleichnamigen Box-Labels. "Herr Schumacher und meine Firma vermarkten dasselbe Produkt. Und wir haben die älteren Markenrechte", wird Errachidi, der einen Teil seiner Einnahmen an wohltätige Organisationen spendet, vom Express zitiert.

Zuletzt wurde von Schumachers Familie die "Keep Fighting Initiative inspired by Michael Schumacher" ins Leben gerufen, um Gutes zu tun. Am 30. Januar erhielt Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Vanessa Low den ersten "Keep Fighting Award". Angeblich werden durch den Widerspruch Errachidis nun aber weitere Aktivitäten vorerst gebremst.

+++ Update 14.03.2017: Wirbel um Schumacher-Botschaft auf dem Silberpfeil +++

Rund zehn Tage vor dem Saisonstart gibt es Wirbel um den neuen Mercedes. Ist bei dem Silberpfeil auf die bekannte Botschaft #KeepFightingMichael verzichtet worden? Nach Michael Schumachers Skiunfall war Mercedes 2014 und 2015 mit dem Spruch auf dem Auto in der Formel 1 unterwegs gewesen.

Zunächst hatte "Auto Bild Motorsport" berichtet, Mercedes habe den Schriftzug entfernt. Die "Bild" wiederum berichtete anschließend, dass der Aufkleber bereits seit der vergangenen Saison nicht mehr auf dem Boliden zu sehen sei.

Mercedes teilte zudem auf Anfrage der "Bild" mit: "#KeepFightingMichael wurde entfernt, um den Weg für eine zukünftige Nutzung der Botschaft freizumachen. 'Keep Fighting' ist jetzt der zentrale Bestandteil einer Stiftung, die Ende 2016 gegründet wurde, um Menschen durch Michaels legendären Kampfgeist dazu zu ermutigen, niemals aufzugeben. Mercedes und die Familie von Michael Schumacher werden auch weiter an einer Vielzahl von gemeinsamen Aktionen arbeiten, die zeitnah kommuniziert werden."

+++ Update 12.03.2017: Michael Schumacher inspiriert RB Leipzig +++

Vor rund einem Jahr wurden rund um den Trainingsplatz von Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig Zitate großer Sport-Idole gehängt. Ob nun von Michael Jordan ("Ich kann Versagen akzeptieren, keiner ist perfekt. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist, es nicht zu versuchen"), Usain Bolt ("Man darf sich keine Grenzen setzen, nichts ist unmöglich") oder Michael Schumacher.

Vor allem das Zitat des Formel-1-Rekordweltmeisters inspiriert RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. "Die Blumen der Sieger gehören in viele Vasen", hatte Schumacher zu Ferrari-Zeiten einmal gesagt. Für Hasenhüttl passt das Zitat perfekt: "Weil es die Grundhaltung formuliert, dass du nur als Team erfolgreich sein kann - eben sogar als Einzelsportler wie Schumacher. Dass es dir gelingen muss, dein Team in den Vordergrund zu stellen, auch gedanklich, dich als Person nicht so wichtig zu nehmen", sagte er dem Magazin "Red Bulletin".

+++ Update 11.03.2017: Di Montezemolo - "Denke viel an Michael Schumacher" +++

Der langjährige Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo hat bei den Feierlichkeiten anlässlich des 70-jährigen Firmenbestehens an den schwer verletzten Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erinnert. "Schumacher war elf Jahre lang bei uns. Wir waren sehr verbunden", sagte di Montezemolo der Zeitung "Corriere dello Sport".

"Ich denke sehr viel an ihn und trage fast immer eine Uhr, die er mir geschenkt hat. Ich mag ihn sehr. Da ich seine Stärke kenne, träume ich, dass er bald wieder unter uns sein wird."

+++ Update 09.03.2017: Ross Brown - "Michael Schumacher war ein Held" +++

Ross Brown ist nicht nur ein enger Freund von Michael Schumacher, er ist auch der neue Formel-1-Sportdirektor. Über seinen einstigen Schützling sagt der 62-Jährige in der "Sport Bild": "Michael war ein Held." Dadurch ließe sich auch der Rennsport-Boom in der Ära des Rekordweltmeisters erklären.

In der aktuellen Fahrergeneration sehe Brown nur bei Lewis Hamilton und Sebastian Vettel ein ähnliches Potenzial.

+++ Update 07.03.2017: Bilder bei Facebook begeistern die Schumacher-Fans +++

Während um den genauen Gesundheitszustand von Michael Schumacher weiterhin keine Details an die Öffentlichkeit gelangen, begeistern derzeit Bilder, die auf Facebook gepostet wurden, die Fans des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters. 

Das Bild, veröffentlicht von "@michaelschumacherofficial" zeigt den 48-Jährigen als Fahrer beim italienischen Rennstall Benetton, wo "Schumi" seine ersten Erfolge in der Formel 1 feierte und anschließend bei Ferrari seine erfolgreichste Zeit erlebte. Die Schumacher-Fans reagierten emotional auf die geposteten Bilder und kommentierten: "Erinnerungen an gute, alte Zeiten", "Keep Fighting Michael", "Ich hoffe er zeigt sich bald mal wieder. So hat man das Gefühl er sei nicht mehr da. In Erinnerungen schwälgen, ok, aber in Erinnerungen versinken niemals".

+++ Update 25.02.2017: Wurz vs. Schumacher: "Ein dummes Manöver" +++

Immer wieder erinnern sich ehemalige Formel-1-Fahrer an ihre Duelle mit Legende Michael Schumacher. Alexander Wurz ärgert sich im Nachhinein allerdings über ein ganz besonderes Manöver gegen den siebenmaligen Champion. 1998 in Monaco war das, als sich die beiden auf der Strecke trafen. "Im Fernsehen sah das cool aus, aber in Wahrheit war das ein simples, dummes Manöver", sagt der Österreicher im Rückblick "MotorSport".

Der 42-Jährige, der damals als großes Talent galt, hat daran immer noch zu knabbern. Denn während die Fans ihn dafür feierten, ruinierte er sich sein Rennen. Besonders ärgerlich: Beide waren auf unterschiedlichen Strategien unterwegs, Schumacher war zu dem Zeitpunkt also gar nicht sein direkter Gegner. Während Wurz vorne mitfuhr, lag Schumacher einige Plätze zurück. Deshalb hatte Wurz auch nicht mit einem Angriff gerechnet, dabei aber die Rechnung ohne Schumacher gemacht.

"Er hat es innen probiert, und ich hätte ruhig bleiben sollen, da er ja nicht mein Gegner war. So hätte ich zwar etwas Zeit verloren, aber mit meinen Rundenzeiten war ich auf Kurs für Platz zwei hinter Mika Häkkinen. Dann ist bei mir aber eine Sicherung durchgegangen, ich habe auf Macho-Modus umgeschaltet und gesagt: Nein, ich werde es nicht zulassen, dass mich dieser deutsche Typ überholt, ich werde mich wehren", sagte Wurz. Das Ende vom Lied: Beide berührten sich, wobei bei Wurz' Benetton wenig später die Aufhängung brach und sein Rennen beendet war.

+++ Update 18.02.2017: Schumi-Ausstellung ein Renner +++

Vor einem Jahr eröffnete die Ausstellung "Michael Schumacher – Der Rekordweltmeister". Im Zentrum der "Deutsche Vermögensberatung AG" in Marburg werden den Besuchern 70 Ausstellungsstücke gezeigt. Und die Ausstellung zieht die Fans an: Mehr als 30.000 sahen sich die Exponate bereits an. Die Ausstellung wurde zur Feier der zwei Jahrzehnte dauernden Partnerschaft zwischen dem Unternehmen und dem Formel-1-Rekordweltmeister ins Leben gerufen.

Neben Raritäten aus dem Privatbesitz der Familie sind auch Formel-1-Boliden aus allen drei Rennstall-Epochen des siebenmaligen Champions zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis Februar 2018.

+++ Update 06.02.2017: Schumis Familie wünscht sich, dass Fans ihn weiter feiern +++

Michael Schumachers Familie wünscht sich, dass Schumis Fans die Erfolge des siebenmaligen Weltmeisters weiterhin feiern - trotz des Skunfalls vor gut drei Jahren. Schumachers Managerin Sabine Kehm sagte im Interview mit 'Motorsport-Total.com: "Die Menschen wünschen sich ein Ventil, um Michaels Erfolge feiern zu können. Manchmal wussten sie nicht, wie sie in dieser Situation Freude zeigen sollen."

Kehm und die Familie seien gerührt, wie viel Zuspruch Schumi immer noch jeden Tag erfährt. Als Plattform dafür wurden im vergangenen Jahr offizielle Seiten auf Facebook, Twitter und Instagram eröffnet, deren primäres Ziel es ist, Sternstunden des Rekordweltmeisters noch einmal zu feiern - und mit Schumi zu lachen.

Kehm: "Darf man über eine lustige Begebenheit in einem seiner Rennen lachen, wenn er in so einem Zustand ist? Ich finde: Die Fans sollten das unbedingt tun! Michael hat sein Privat- immer von seinem Sportlerleben getrennt. Daher sollten die Fans seine Erfolge unbeschwert feiern."

+++ Update 18.01.2017: Ex-Manager Weber kritisiert Familie Schumacher +++

Drei Jahre liegt der schwere Ski-Unfall von Michael Schumacher schon zurück, genaue Informationen über den Gesundheitszustand des siebenmaligen Weltmeister sind allerdings kaum bekannt. Willi Weber, Schumis ehemaliger Manager und Wegbegleiter, kritisiert nun das Informationsverhalten der Familie. 

"Ich bemängele seit einiger Zeit, dass die Familie Schumacher nicht die volle Wahrheit sagt. Aber ich beiße da auf Granit, mein Rat wird nicht mehr gehört", sagte er in einem Interview des Magazins "Bunte". Für Weber wäre es drei Jahre nach dem Unfall an der Zeit, "den Millionen von Fans reinen Wein einzuschenken".

Er selbst habe das Schicksal seines Freundes nach langer Trauerzeit akzeptiert und schaue mittlerweile wieder nach vorne.

+++ Update 17.01.2017: Sponsoren sollen Zusammenarbeit mit Schumacher beendet haben +++

Wie die "Welt" berichtet, sollen gleich zwei Sponsoren die Zusammenarbeit mit Michael Schumacher beendet haben. Die bisherigen Schumacher-Sponsoren Uhrenhersteller Audemars Piquet und Tür- und Torhersteller Hörmann sollen sich laut dem brasilanischen Magazin "Maquina do Esporte" bzw. "Motorsport-Total.com" zurückgezogen haben.

Bereits zuvor beendeten ein Schweizer Bekleidungsfirma und ein chinesischen Hersteller von Navigationsgeräten die Sponsor-Zusammenarbeit mit dem mehrmaligen Ex-Formel-1-Weltmeister.

+++ Update 09.01.2017: Schumacher in deutsche Hall of Fame aufgenommen +++

Michael Schumacher ist nun Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports. Bei der Umfrage, die von der Deutschen Sporthilfe und der "BILD" gestartet wurde, nahmen insgesamt 180.000 Sportfans teil.

Gewählt wurde in den Kategorien Frauen und Männer. Neben Schumacher erhielt Biathletin Magdalena Neuner die meisten Stimmen.

Lob und Anerkennung gab es auch von Innenminister Thomas de Maziere: "Mit ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen haben Magdalena Neuner und Michael Schumacher entscheidend zur Popularität ihrer Sportarten beigetragen und über Jahre hinweg die Sportfans in Deutschland und auf der ganzen Welt begeistert", erklärte der für den Sport zuständige Bundesinnenminister.

Die im Jahr 2006 initiierte Hall of Fame existiert virtuell im Internet und "dient als Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihre Erfolge und ihren Einsatz für die Gesellschaft Geschichte geschrieben haben".

+++ Update 02.01.2017: Häkkinen erinnert sich an Zeit mit Michael Schumacher +++

In einem Interview mit der "BILD" hat sich Mika Häkkinen an die gemeinsame Zeit mit Michael Schumacher erinnert und hatte dabei nur lobende Worte für den Formel-1-Weltmeister übrig.

"Er ist eine unglaubliche Persönlichkeit, ein toller Mensch. Umso betroffener bin ich von seinem Schicksal. Es wäre toll, wenn wir uns irgendwann noch einmal sehen könnten und es ihm wieder besser geht. Er ist für mich einer der größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten, unabhängig von seinen sieben Titeln, die bis heute Rekord sind", erklärte der Finne.

Häkkinen bezeichnet die Duelle auf der Rennstrecke mit Schumacher als "fairen Kampf", in dem er (Mika, Anm. d. Red) meist das Nachsehen hatte.

+++ Update 30.12.2016: Brawn: Schumacher hat Anteil an Mercedes-Erfolgen +++

Michael Schumachers Comeback bei Mercedes zwischen 2010 und 2012 gehörte wahrlich nicht zu seinen größten sportlichen Momenten: Nur ein Mal schaffte er den Sprung auf das Podest - bei 58 Starts.

Und dennoch hat er laut Ex-Mercedes-Chef Ross Brawn einen großen Anteil am Erfolg der Silberpfeile: "Michael hat ganz sicher etwas zu der Organisation und Struktur beigetragen, die später für diese Erfolge bei Mercedes gesorgt hat", sagte er gegenüber "CNN". "Er hat mitgeholfen, dass wir bei Ferrari diese Erfolge feiern konnten, und er hat diese Einstellung auch bei Mercedes verfolgt."

Brawn und Schumacher hatten vor der gemeinsamen Mercedes-Zeit bereits bei Benetton und Ferrari zusammengearbeitet. Brawns Wertschätzung gegenüber dem Formel-1-Champion ist unverkennbar: "Mit seinem Wissen und seiner Reife war es unbezahlbar, wenn er den Aerodynamikern, den Fahrwerksingenieuren oder den Reifenleuten erklärt hat, was notwendig ist. Er wirkte in großem Maße an den Strukturen mit, die zu den heutigen Mercedes-Erfolgen führten", betonte der 62-Jährige noch einmal.

+++ Update 29.12.2016: Schumacher-Unfall jährt sich zum dritten Mal +++

Heute vor drei Jahren ereignete sich der tragische Unfall Michael Schumachers. Er war beim Skifahren gestürzt, musste notoperiert werden und schwebte in Lebengefahr. Schumacher kämpfte im Universitätskrankenhaus von Grenoble tagelang gegen den Tod. Seine Fans haben ihn nicht vergessen und teilen in den Sozialen Netzwerken ihre Erinnerungen an den Formel 1-Star.

Seit September 2014 befindet er sich in seinem Haus im schweizerischen Gland. Zuhause im Kreis der Familie mit Ehefrau Corinna, Tochter Gina und Sohn Mick, der ab nächster Saison in der Formel 3 startet. Wie es "Schumi" heute geht, wissen nur sie und seine engsten Vertrauten.

+++ Update 17.12.2016: Wurde Schumacher heimlich fotografiert? +++

Seit seinem Unfall vor knapp drei Jahren hat niemand mehr Michael Schumacher gesehen. Nun soll dem Portal "Vip.de" zufolge ein Foto des früheren Formel-1-Weltmeister im Krankenbett aufgetaucht sein und verschiedenen Verlagshäusern für eine Summe von einer Million Euro angeboten worden sein.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg erklärte auf Rückfrage von "RTL", dass in der Sache ermittelt werde. "Eine unbekannte Person habe Verlagsredaktionen heimlich hergestellte Fotoaufnahmen von Michael Schumacher gegen hohe Geldbeträge zur Veröffentlichung angeboten",  zitierte "RTL" aus der Erklärung.

 Schumacher-Managerin Sabine Kehm bestätigte dem "Motorsport-Magazin", dass bereits Anzeige erstattet wurde. Wer das Foto aufgenommen haben könnte, ist völlig unklar.

+++ Update 16.12.2016: Michael Schumacher jetzt auch bei Twitter +++

Formel-1-Legende Michael Schumacher verfügt nun über eine offizielle Präsenz beim Kurznachrichtendienst Twitter. Genau wie bei seinen im November eröffneten Seiten auf Facebook und Instagram steht hinter dem Account @schumacher nicht der Rekord-Weltmeister selbst, sondern Managerin Sabine Kehm. Sie steuert mit ihrem Team sämtliche Aktivitäten von Schumi in den Sozialen Medien.

Auch bei Twitter bleibt das bisherige Credo bestehen: Schumachers Gesundheitszustand ist Familienangelegenheit und wird weiter nicht in der Öffentlichkeit diskutiert. Der erste Post zeigt ein Bild einer privaten Testfahrt in einem Ferrari, die Schumacher am 15. Dezember 2005 in Jerez unternahm. Versehen wurde die Nachricht mit den Hashtags #TeamMichael und #KeepFighting.

+++ Update 08.12.2016: Rosberg verrät: "Mit Michael war es nicht leicht" +++

Nico Rosberg hat sich nach dem Gewinn der Formel-1-WM zur Rolle Michael Schumachers an seinem Erfolg geäußert. Im Interview mit der "Sport Bild" richtete der aktuelle Formel-1-Weltmeister lobende Wort in Richtung Schumi.

"Mit Michael war es nicht leicht, aber auch er hat mich genau wie Lewis zu dem gemacht, was ich heute bin. Teamkollege von Michael zu sein, war eine tolle Erfahrung. Wenn man ihm bei der Arbeit zuschaute, merkte man, warum er sieben Mal Weltmeister geworden ist."

Besonders viel habe sich Rosberg laut eigenen Aussgen von der professionellen Arbeitsweise seines damaligen Teamkollegen abgeguckt. "Ich fand es inspirierend, wie er mit dem Team arbeitete und wie kompromisslos und fokussiert er agierte."

+++ Update 30.11.2016: Rosberg denkt nach Titel-Erfolg an Michael Schumacher +++

Der frischgebackene Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat nach eigener Einschätzung seinen Titelgewinn auch Michael Schumacher zu verdanken.

Nach seinem WM-Erfolg richtet der Deutsche rührende Worte an seinen ehemaligen Teamkollegen: "Er hat einen Anteil an meinem Titel. Aus dem Duell mit dem Besten aller Zeiten habe ich ganz viel mitgenommen. Ich hoffe, dass er mitbekommt, dass ich hier gewonnen habe."

+++ Update 24.11.2016: Haug: Rosberg profitiert heute noch von Schumi +++

Ex-Mercedes-Boss Norbert Haug hat sich zu einem möglichen Titelgewinn Nico Rosbergs geäußert. Dabei betonte der 64-Jährige vor allem die Rolle von Michael Schumacher.

Denn der Grundstein für Nico Rosbergs möglichen ersten Titelgewinn in der Formel 1 wurde laut Haug zwischen 2010 und 2012 gelegt: In dieser Zeit fuhr Rosberg gemeinsam mit "Schumi" für die Silberpfeile.

"Es war ein Segen für Nico, drei Jahre an der Seite von Michael zu arbeiten. Er begriff die Chance, nutzte sie perfekt und profitiert auch heute noch von Michael", sagte der ehemalige Motorsportchef der "Auto Bild".

+++ Update 23.11.2016: Brawn verrät: So wurde Michael Schumacher entdeckt +++

In seinem kürzlich erschienenen Buch "Total Competition: Lessons in strategy from Formula One" hat Formel-1-Superhirn über die Entdeckung von Michael Schumacher berichtet. 

Es sei nicht Flavio Briatore gewesen, der den Rennfahrer entdeckt habe. Es soll Tom Walkinshaw gewesen sein. "Er und ich haben beide sein Talent erkannt. Wir wussten beide, wie gut er war", so Brawn. 

Walkinshaw war der Chefingenieur von Benetton und hat zusammen mit Brawn Michael Schumacher 1991 zum Team geholt. "Am Anfang steht natürlich immer das Talent. Das hatte er, aber auch Fleiß, die Intelligenz, die Hingabe und die Liebe für das Bewegen eines Rennautos. Er liebte es zu fahren", erinnert sich Brawn weiter. 

Brawn und Michael Schumacher gelten als enge Freunde. Noch heute soll das Formel-1-Superhirn regelmäßig die Familie besuchen. Zudem gilt der 62-Jährige als potenzieller Nachfolger von Bernie Ecclestone. 

+++ Update 15.11.2016: Brawn distanziert sich von Aussagen über Michael Schumacher +++

Zuletzt hat Ross Brawn mit Aussagen über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher für Aufsehen gesorgt. Nun rudert der langjährige Weggefährte zurück. 

Brawn wurde mit den Worten "ermutigende Zeichen" zitiert. "Ich wurde so zitiert, dass sich sein Zustand verbessern würde, aber das war nicht so gemeint", stellt der 61-Jährige gegenüber dem "Guardian" klar. "Die Familie hält seine Genesung privat. Das will ich respektieren. Ich will nichts über seinen - außer, dass wir sehr, sehr hoffnungsvoll sind, Michael irgendwann in der Zukunft so zu sehen, wie wir ihn kennen."  

Nach wie vor soll Brawn Michael Schumacher regelmäßig in der Schweiz besuchen. 

+++ Update 13.11.2016: Michael Schumacher jetzt bei Facebook und Instagram +++

Seit Sonntag ist Michael Schumacher ganz offiziell bei Facebook und Instagram vertreten. Auf den Tag genau 22 Jahre nach dem Gewinn seines ersten von sieben WM-Titeln schaltete das Management des 47-Jährigen die Profile frei, ein eigener Twitter-Account soll folgen. "Herzlich Willkommen in Michaels Fahrerlager", heißt es in der Eröffnungsnachricht.

Die offiziellen Kanäle sollen vor allem als Austauschplattform für Fans dienen. "Die Seiten sind ein Dank an die Fans für ihre jahrelange Treue und Anteilnahme. Viele waren unsicher, was und wo sie sich äußern können", sagte Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm, die die Einträge verwaltet, der Bild. Fans wollten sich austauschen, in Erinnerungen schwelgen und Schumacher und seine Erfolge feiern: "Das können sie jetzt hier tun, auf den offiziellen Seiten." 

+++ Update 05.11.2016: Michael Schumacher: Kumpel Brawn macht Mut +++

Aktuelle Nachrichten zu Michael Schumachers Gesundheitszustand hat es schon länger nicht mehr gegeben. Nun hat sich der langjährige Wegbegleiter und Freund von Schumacher in einem BBC-Interview geäußert. "Es gibt ermutigende Anzeichen", sagte der 63-Jährige, "und wir beten alle, dass wir mehr davon zu sehen bekommen." Mehr könne er allerdings nicht sagen. "Die Familie hat sich entschieden, Michaels Genesung als Privatsache zu behandeln, und das muss ich respektieren."

Brawn möchte allerdings noch etwas richtigstellen: "Alles, was ich sagen kann: Es gibt eine Menge Gerüchte über Michaels Zustand, und die meisten von ihnen sind falsch. Wir hoffen, dass es weiterhin Fortschritte gibt und wir es eines Tages erleben, dass sich Michael durch und durch von seinen fürchterlichen Verletzungen erholt."

+++ Update 26.10.2016: Facebook-Seite für Schumi-Fans +++

Die Familie von Michael Schumacher vergisst die Fans des siebenmaligen Weltmeisters nicht. Auf Facebook wurde eine Seite eingerichtet, auf der die Anhänger Erinnerungen an ihr Idol teilen können. "Herzlich willkommen in Michaels Fahrerlager! Wir freuen uns darauf, Erinnerungen mit euch auszutauschen, und welcher Starttermin wäre da besser als der Jahrestag von Michaels erstem WM-Sieg. Vom 13. November an wird diese Seite unser Marktplatz sein, auf dem Erinnerungen gesammelt und ausgetauscht und zugleich Michaels viele Erfolge gefeiert werden können; als Dankeschön an euch wunderbare Fans", heißt es da.

+++ Update 24.10.2016: "Schumacher pinkelte in seinen Anzug" +++

Vor dem GP in den USA war Lewis Hamilton in der "Ellen Show" zu Gast. Gastgeberin Ellen DeGeneres und den Zuschauern erklärte der Weltmeister nicht nur die Formel 1, sondern auch ein paar Geheimnisse.

"Wie kann man zwei Stunden Auto fahren, ohne auf Toilette zu müssen?", fragte die Moderatorin. Hamilton erklärte, dass er das aushalten könne, viele Fahrer aber in ihren Anzug pinkeln würden. Immerhin wirken in der Formel 1 enorme Kräfte, teilweise das bis zu sechsfache des Körpergewichts. "Meine Mechaniker haben mir erzählt, dass Michael Schumacher jedes Rennen in seinen Anzug pinkelte", erzählte Hamilton.

+++ Update 14.10.2016: Webber über Michael Schumacher: "Da hat mich Michael am meisten enttäuscht" +++

Mark Webber beendet Ende 2016 seine aktive Motorsportkarriere. Bereits vergangenes Jahr erschien seine Biografie. Dort erzählt er auch über ein Erlebnis mit Michael Schumacher, bei dem "Michael mich am meisten enttäuscht hat." Es geht dabei um den Großen Preis von Monaco aus dem Jahr 2006 und das sogenannte Rascasse-gate. Michael Schumachers soll einen "Unfall" im Qualifying absichtlich herbeigeführt haben, der zu gelben Flaggen führte und kein Gegner mehr seine Pole-Position-Zeit angreifen konnte. Öffentlich bestritt Schumacher einen Vorsatz immer – in Webbers Biografie klingt das nun anders.

Webber habe Michael Schumacher einige Zeit später zur Rede gestellt, und Schumi habe gesagt: "Mark, manchmal schlägst du einen bestimmten Weg ein, und dann kannst du nicht mehr umdrehen." Webber habe es "gefreut, dass er mir den Respekt entgegenbrachte, mir die Wahrheit zu sagen. Michael war ein absolutes Phänomen, aber wie weit er ging, um erfolgreich zu bleiben... So war er gestrickt, er war ein grimmiger Gegner, immer am Limit."

+++ Update 11.10.2016: Schumacher wie ein großer Bruder für Massa +++

Felipe Massa steht vor den letzten vier Rennen seiner Formel-1-Karriere. Der Gazzetta dello Sport hat er nun verraten, warum er den Grand Prix in Monza dafür ausgesucht hatte, seinen Rücktritt zum Saisonende zu verkünden. "Weil Michael Schumacher dort zehn Jahre zuvor ebenfalls seinen Rücktritt erklärt hat und weil Italien für mich zur zweiten Heimat geworden ist, nicht nur wegen meiner langen Zeit bei Ferrari." Er wisse, dass  Schumacher damals auch deshalb so entschieden habe, um ihm eine Möglichkeit zu schenken, so Massa: "Im Rahmen seines letzten Wochenendes für Ferrari hat meine Frau Rafaela in Brasilien für ihn ein Fest organisiert, das war ein unglaublich emotionaler Abend."

Wenn es um Michael Schumacher geht, ist der Brasilianer immer noch sehr emotional. "Es ist schwer zu ertragen, was ihm zugestoßen ist. Michael war ein harter Hund, einigen kam er kalt vor, aber wer ihm ein wenig näher stand, der merkte – er ist wie ein großer Bruder", so Massa, der auch Schumachers Sohn Mick kennt. Der 17-Jährige hat zuletzt seine zweite Saison in der Formel 4 hinter sich gebracht und wurde Gesamtzweiter. "Ein Goldjunge mit einem riesigen Herzen", sagte Massa über Schumachers Sohn.

+++ Update 06.10.2016: Schumachers private Sammlung wird in Köln ausgestellt +++

Die private Sammlung von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird im nächsten Jahr öffentlich ausgestellt. In der voraussichtlich Ende 2017 fertiggestellten Motorworld Köln-Rheinland im Butzweilerhof sind dann unter anderem originale Formel-1-Rennwagen aus dem Besitz des 47-Jährigen zu sehen. Außerdem umfasst die Sammlung Karts aus den Anfängen von Schumachers großer Karriere sowie Sportwagen, Pokale und einzigartige Erinnerungsstücke.

"Als Hommage und Zeichen des Dankes an seine Fans, die ihn während seiner außergewöhnlichen Karriere begleitet haben und auch heute noch begleiten, soll die 'Michael Schumacher Private Collection' Ende nächsten Jahres in der Motorworld Köln-Rheinland frei zugänglich gemacht werden", sagte Sabine Kehm, Managerin des vor knapp drei Jahren beim Skifahren schwer verunglückten Schumacher, am Donnerstag bei der Eröffnung der Motorworld Classics Berlin.

Schumacher habe "über die Jahre ganz nebenbei eine beeindruckende Sammlung aufgebaut". Die Ausstellung solle "Heimat und Anlaufstelle für alle Fans sein, die in Erinnerungen schwelgen wollen, und für alle Autoliebhaber, die Spaß an originalen Rennwagen aus ca. 25 Jahren haben - ein Ort also zum Schauen, Schlendern, Staunen, Schwelgen", sagte Kehm.

+++ Update 23.09.2016: 1000 Tage nach dem Unfall von Michael Schumacher +++

Mittlerweile ist es exakt 1000 Tage her, dass sich Michael Schumacher bei einem Unfall im Ski-Urlaub lebensgefährliche Kopfverletzungen zuzog und wochenlang im Koma lag. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ranken sich viele Spekulationen.

Sicher ist einzig, dass sich Schumacher in der Obhut seiner Familie befindet und von dieser gepflegt wird. Alle weiteren Entwicklungen halten die Schumachers und seine Managerin Sabine Kehm geheim.

+++ Update 19.09.2016: Anwalt verneint vermeintliche Fortschritte bei Michael Schumacher +++

Nachdem die Zeitschrift "Bunte" Ende vergangenen Jahres darüber berichtet hatte, dass Michael Schumacher mit Hilfe seiner Therapeuten wieder "ein bisschen laufen" könne, war das Team des siebenmaligen Weltmeisters gegen das Blatt vor Gericht gezogen.

Dort stellte nun auch Schumacher-Anwalt Felix Damm mit Bezug auf die Meldung klar: "Das stimmt nicht." Weil die "Bunte" bei ihrer Darstellung bleibt, muss das Gericht entscheiden. Es geht um 100.000 Euro Schadenersatz.

Das Blatt bezieht sich auf einen Informanten "aus dem engsten Schweizer Umfeld der Familie". Dieser hätte schon in der Vergangenheit glaubwürdige Informationen geliefert.

+++ Update 23.08.2016: Pfarrer über Michael Schumacher: "Weiß mehr, als ich sagen möchte" +++

Nur wenige Menschen wissen, wie es Michael Schumacher geht. Einer davon ist offenbar Don Sergio Mantovani, der Pfarrer aus dem italienischen Modena war viele Jahre ganz nah dran an der Formel 1 und ihren Stars. 

Die "Bild" fragte den 89-Jährigen nun nach dem Gesundheitszustands des siebenfachen Weltmeisters. "Ich weiß vermutlich mehr, als ich sagen möchte, habe aber zuletzt keinen Kontakt mehr gehabt", antwortete der Geistliche.

Don Sergio Mantovani hofft das Beste für Michael Schumachers Genesung. "Was ihn schon damals als Fahrer ausgezeichnet hat und es auch jetzt sicher immer noch tut: Michael ist ein Kämpfer", sagte er. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien sind die Leistungen des einstigen Ferrari-Piloten unvergessen. "Michael ist immer noch ein Held hier. Er liebte Ferrari und wir Italiener lieben ihn", erklärte Mantovani.

+++ Update 02.08.2016: Michael Schumacher: Vettel hat Hoffnung+++

Auch wenn es lange schon keine Neuigkeiten mehr von Michael Schumacher gegeben hat, verliert Formel-1-Star Sebastian Vettel nicht die Hoffnung auf eine Genesung: "Es ist ein brutales Schicksal. Aber die Hoffnung besteht immer. Wer ihn aus seiner aktiven Zeit kennt, weiß, dass Michael ein Kämpfer ist. Wenn einer es schafft, das Ruder herumzureißen, dann er. Wir dürfen nicht aufhören, daran zu glauben", so Vettel gegenüber der "Bild am Sonntag". 

+++ Update 27.07.2016: Benefiz-Spiel zu Ehren von Michael Schumacher +++

In der Mainzer Opel-Arena wird am 27. Juli das Benefizspiel "Champions for Charity" zwischen "Nazionale Piloti" und den "Dirk Nowitzki All Stars" ausgetragen. Zu Ehren von Michael Schumacher werden Stars wie Dirk Nowitzki, Lukas Podolski, Nico Rosberg und Sebastian Vettel auflaufen. Auch Mick Schumacher, der Sohn des Ex-Rennfahrers wird mitspielen.

"Wir wollen unsere Kräfte bündeln und mit dem Erlös wirklich wichtige Projekte unterstützen, ganz im Sinne von Michael Schumacher", erklärte Basketballer Dirk Nowitzki.

+++ Update 08.07.2016: Managerin Kehm über Michael Schumacher: "Schwierige private Situation" +++

Bei einer Benefiz-Veranstaltung hat sich Sabine Kehm, die Managerin von Michael Schumacher, erstmals wieder über den Zustand des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters geäußert: "Natürlich soll Michael nicht verschwinden, aber momentan ist die private Situation so schwierig, dass es leider privat keine Einblicke geben kann. Dafür muss jeder Verständnis haben." 

Weiter sagte Kehm über Michael Schumacher: "Wir wissen alle, dass ich zum Gesundheitszustand nichts sagen kann und möchte. Man muss einfach akzeptieren, dass die Familie weiterhin die Intimsphäre schützen möchte. Das ist der einzige Weg."

+++ Update 29.06.2016: Michael Schumacher tot? Miese Abzocke mit Falschmeldung! +++

Um es direkt vorweg zu nehmen: NEIN, Michael Schumacher ist nicht tot! Doch vor allem auf Facebook wird diese miese Falschmeldung aktuell verbreitet. ACHTUNG: Wer dem Link hinter dieser Meldung folgt, tappt ganz schnell in eine Abofalle.

Während ein Klick via Computer keine Gefahren nach sich zieht, schließen Smartphone-User angeblich direkt ein kostenpflichtiges Abonnement für eine Erotikseite ab. Diese Masche nennt sich "WAP Billing".

Ein Tipp: Bei dem Mobilfunkanbieter lässt sich kostenlos die sogenannte "Drittanbietersperre" aktivieren. Damit werden Kunden vor solchen Abos geschützt. 

+++ Update 31.05.2016: Managerin Kehm spricht über Michael Schumacher +++

Stellvertretend für Michael Schumacher nahm dessen Managerin Sabine Kehm bei der "Nürburgring Award Night" die Auszeichnung für sein Lebenswerk entgegen. "Wir würden uns alle besser fühlen, wenn ich hier nicht stehen würde heute Abend, sondern Michael selber hier stehen würde und sich bedanken könnte. Aber leider ist das nicht möglich. Leider müssen wir alle das akzeptieren und damit umzugehen lernen", sagte Kehm. 

Weiter sagte sie über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher: Trotzdem werden wir weiter hoffen und weiter alles dafür tun, dass es vielleicht auch wieder anders sein wird. Wir können es nicht beurteilen, und wir können es auch nicht beeinflussen. Aber wir können alles dafür tun." 

+++ Update 25.05.2016: Große Ehrung für Michael Schumacher +++

Als einziger Formel-1-Fahrer hat Michael Schumacher fünf Mal am Nürburgring gewonnen. Deswegen wird Schumi nun bei der ersten "Nürburgring Award Night" ausgezeichnet. 

Stellvertretend für Michael Schumacher wird Managerin Sabine Kehn die Auszeichnung für das Lebenswerk des siebenfachen Weltmeisters entgegennehmen. Die Laudatio wird Norbert Haug, langjähriger Mercedes-Sportchef und guter Freund der Familie, halten.

Haug zur Bild: "Niemand hat diese Auszeichnung so verdient wie Michael Schumacher. Dieser Preis für sein Lebenswerk soll ihm ganz viel Kraft auf seinem Weg der Genesung geben."

 

+++ Update 23.05.2016: Vettel und Nowitzki ehren Michael Schumacher mit Benefiz-Fußballspiel +++

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Basketball-Superstar Dirk Nowitzki treten mit ihren Promi-Teams zu Ehren von Michael Schumacher bei einem Benefiz-Fußballspiel an. Das Event findet am 27. Juli im Stadion des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 statt.

Sabine Kehm, Managerin des Ende 2013 auf Skiern schwer verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, freut sich über die Aktion. "Lange Jahre war Michael Initiator und Integrationsfigur solcher Benefiz-Fußballspiele. Wir sind glücklich, dass wir den Fans gemeinsam mit Dirk ein echtes Highlight bieten können, denn wir wollen uns damit bei ihnen auch für ihre Unterstützung bedanken", sagte Kehm der Bild-Zeitung.

"Ganz in der Tradition von Michael Schumachers großartigen Charity-Kicks wollen wir mit vereinten Kräften gute und wichtige Projekte unterstützen", sagte Nowitzki. Der Erlös geht an die Initiative "BasKIDball"und den "Bundesverband Schädel-Hirn-Patienten in Not". Michael Schumacher hatte bei seinem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

+++ Update 19.05.2016: Vettel ehrt Michael Schumacher mit besonderem Helm +++

Für eine Hommage an Michael Schumacher drückt sogar die Formel 1 ein Auge zu: Beim Großen Preis von Barcelona geht Ferrari-Pilot Sebastian Vettel mit einem besonderen Helmdesign an den Start. Denn: Vor 20 Jahren feierte Schumi dort seinen ersten Sieg in der Königsklasse. Und obwohl die Fahrer heutzutage ihre Designs des Helms in der laufenden Saison nicht mehr ändern dürfen, wurde für Vettel eine Ausnahme gemacht.

"Ich hatte immer riesigen Respekt vor dem, was Michael erreicht hat. Seit ich bei Ferrari bin und weiß, was er für seinen Erfolg getan hat, kann ich das noch besser einschätzen", sagt Vettel dem "Express". Den ersten Sieg von Michael Schumacher verfolgte der damals 8-jährige Sebastian mit Papa Norbert auf der Couch. Inzwischen ist der Heppenheimer selbst viermaliger Weltmeister.

+++ Update 17.03.2016: Michael Schumacher: Niki Lauda wünscht sich Neuigkeiten +++

Nach wie vor gibt es keine Informationen zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Managerin Sabine Kehm und die Familie schweigen eisern. Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda fragt sich, "ob man nicht doch einen Mittelweg finden kann".

Das Interesse an der Person Michael Schumacher sei nach wie vor riesig. "Ich denke oft an ihn. Aber ich habe leider keinen Kontakt. Die Familie sagt, sie wollen ihn schützen, das verstehe ich absolut. Wir alle hoffen, hoffen, hoffen. Wir warten auf einen Strohhalm, der zugeworfen wird. Wie wird es weitergehen?", fragt sich Lauda gegenüber "Sky".  

Lauda habe Michael Schumacher nach seinem schweren Skiunfall sogar einen Brief geschrieben. Darin hieß es wohl: "Michael, ich verfolge jeden Tag die Nachrichten zu deinen Fortschritten. So bin ich jeden Tag nahe bei dir. Ich hoffe, dass ich sehr, sehr bald mit dir sprechen kann." 

+++ Update 12.03.2016: Michael Schumacher: Kehm lässt nur wenig Informationen zu +++

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm will Informationen über den Gesundheitszustand des Formel-1-Rekordweltmeisters auch in Zukunft nur äußerst zurückhaltend herausgeben. "Momentan sehe ich keine Alternative", sagte die 51-Jährige der "Süddeutschen Zeitung. Ein Grund für diese Haltung sei, dass auch bei genaueren Informationen die Flut an Fragen kaum enden würde.

"Jeder Satz ist doch der Auslöser für neue Nachfragen, jedes Wort ist Fanal für weitere Informationen. Es wäre nie Ruhe", sagte Kehm. Zudem könne man die Frage nach Michael Schumachers Genesungsweg auch gut zwei Jahre nach seinem schweren Ski-Unfall eben "nicht in ein paar Sätzen beantworten". Man müsse viel erklären, da es "um einen ständigen Prozess" gehe.

Auch sei diese Zurückhaltung im Sinne Schumachers. "Michael war sein Privatleben auch vor dem Unfall heilig, und alle haben das akzeptiert", sagte Kehm.

+++ Update 09.03.2016: Miroslav Klose widmet Michael Schumacher seinen Preis +++

Miroslav Klose erhielt von der römischen Universität Tor Vergata einen "Ethik-Preis", der an Sport-Persönlichkeiten für Fair Play, Loyalität und soziales Engagement verliehen wird. 

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler widmet diese Auszeichnung Michael Schumacher. "Er ist eine außergewöhnliche Person. Es reichte, fünf Minuten mit ihm zu reden, die Augen aufzumachen und so viele Dinge zu verstehen", sagte der Fußball-Weltmeister. Anschließend schickte Klose einen Gruß an Schumacher: "Forza Michael, gibt nicht auf!"

+++ Update 15.02.2016: Kehm: "Schade, dass Michael Schumacher nicht hier sein kann"  +++

Was für eine Ehre für Michael Schumacher: Seine Familie hat zusammen mit einem langjährigen Sponsor in Marburg eine Ausstellung zur Formel-1-Legende eröffnet. Unter dem Titel "Der Rekordweltmeister" können Schumi-Fans in Erinnerungen schwelgen. Seine Frau Corinna und die Kinder Gina Maria und Mick waren bei der Eröffnung dabei.

Im Namen der Familie sprach Sabine Kehm, langjährige Managerin von Michael Schumacher: "Er ist eine Ikone des Sports, der erfolgreichste Rennfahrer der Geschichte. Und manchmal tut es gut daran erinnert zu werden. Natürlich fehlt Michael. Natürlich ist es schade, dass er nicht hier sein kann. Und niemand wäre lieber hier als er." 

Doch der Kampf für Michael Schumacher scheint noch lange nicht vorbei: "Wir können das, was passiert ist, nicht ändern. Wir müssen das akzeptieren und müssen hoffen und mit allem was wir haben weiterhin unterstützen, dass er eines Tages wieder hier sein wird. Der Rennsport war sein Leben. Die Ausstellung zeigt uns Michael in all seinen Facetten." 

+++ Update 10.02.2016: "Keine guten Neuigkeiten" zu Michael Schumacher  +++

Lange Jahre arbeiteten Luca di Montezemolo und Michael Schumacher bei Ferrari zusammen. Nun hat der ehemalige Teamchef mit dem Magazin "Quattroroute" über Schumi gesprochen: "Ich erhalte oft Neuigkeiten darüber, wie es im geht. Leider sind die nicht gut." 

Genau ins Detail wollte der 68-Jährige nicht gehen. Doch der Zustand von Michael Schumacher scheint nicht gut zu sein: "Leider hat ihn ein zufälliger Ski-Unfall zerstört", sagte di Montezemolo weiter. 

+++ Update 14.02.2016: Papst betet für Michael Schumacher +++

Nach seinem schweren Ski-Unfall 2013 erhält Michael Schumacher für seine Genesung moralische Unterstützung aus dem Vatikan. Der FIA-Präsident und Schumacher-Vertraute Jean Todt erklärte gegenüber "Radio Vatikan", dass Papst Franziskus ihm bei seinem Besuch mit "Freunden" zugesagt habe, für Schumacher zu beten.

+++ Update 30.12.2015: Brawn spricht über Michael Schumacher +++

In der ARD-Dokumentation "Michael Schumacher. Zwei Jahre danach" äußert sich Formel-1-Ingenieur Ross Brawn, der lange Jahre mit Schumi zusammengearbeitet hat, über den ehemaligen Weltmeister: "Michael ist auf einem Weg, den wenige Menschen vor ihm beschritten haben." 

Weiter sagt der 61-Jährige: "Michael wuchs in einem Umfeld auf, in dem nur Siege zählten. Ich glaube, das Gewinnen ist in seiner DNA verankert. Er war immer schon schlauer und stärker als andere, dazu kam seine überragende Fitness. Michael hat uns schon so oft erstaunt." 

+++ Update 22.12.2015: Schumacher-Managerin widerspricht "Bunte"-Gerüchten +++

Die aufkommenden Gerüchte der Boulevard-Zeitschrift "Die Bunte", Michael Schumacher könne mithilfe von seinen Therapeuten ein paar Schritte laufen und sogar seinen Arm heben, wurden umgehend von Sabine Kehm dementiert. 

Schumachers Managerin sagte der "Bild"-Zeitung, dass der mehrfache Formel-1-Weltmeister auch zwei Jahre nach dem tragischen Unfall nicht laufen könne: "Leider werden wir durch einen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht."

Solche Spekulationen seien angesichts der Schwere des Unfalls unverantwortlich, so Kehm weiter. Dies führe außerdem dazu, "dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen". 

Wie geht es Michael Schumacher?

Sabine Kehms Stellungnahme ist schon einige Zeit her. Im Mai 2015 sagt die Managerin von Michael Schumacher bei einem Sponsorentermin: "Wir freuen uns, dass wir sagen können, dass er weiter Fortschritte macht. Ich sage das unter der Berücksichtigung, wie schwer seine Verletzung war."

Die aktuellste News von Michael Schumacher verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Kehm weiter: "Natürlich wird es ein sehr langer Kampf für alle Beteiligten werden." In einem weiteren Statement spricht sie von "Momenten des Bewusstseins und des Erwachens".

Michael Schumacher: Nachricht seiner Familie

Auf Michael Schumachers Homepage findet man eine Nachricht seiner Familie: "Noch immer erreichen uns täglich Genesungswünsche für Michael und noch immer macht uns das Ausmaß der Anteilnahme sprachlos. Wir können nur immer wieder Danke sagen dafür, dass ihr mit ihm und uns gemeinsam kämpft. Wir bleiben zuversichtlich und hoffen das Beste für Michael. Eure Kraft hilft uns dabei, ihn weiterhin in seinem Kampf zu unterstützen."

Michael Schumacher: Fans warten auf News

Der Hashtag #keepfightingmichael ist zum Sinnbild der Unterstützung für Michael Schumacher geworden. Der Formel-1-Rennstall Mercedes hat ihn auf dem eigenen Auto abgebildet, in den sozialen Netzwerken sprechen Fans dem 46-Jährigen damit Kraft zu.

Bei einem Ski-Unfall in den französischen Alpen erlitt Michael Schumacher im Dezember 2013 schwere Kopfverletzungen und lag insgesamt 189 Tage im Koma. Inzwischen wird der ehemalige Formel-1-Fahrer in den eigenen vier Wänden behandelt. Managerin Kehm versorgt die Fans mit aktuellen News und informiert über den Gesundheitszustand.

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