Motorsport

Karriere von Mick Schumacher

Mick Schumacher aktuell: Rückendeckung von Toto Wolff

Mick Schumacher will in die Fußstapfen seines Vaters Michael Schumacher treten. Der Traum ist die Formel 1 - der wohl schon bald Realität werden könnte.

09.10.2017 17:21 Uhr / ran.de
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Wie der Vater so der Sohn? Mick Schumacher will schon wie sein Papa Michael irgendwann in der Formel 1 fahren. © 2016 Getty Images

München – Mick Schumacher. Alleine der Nachname lässt die Motorsport-Szene aufhorchen. Der Sohn von Michael und Corinna Schumacher war der Superstar der Formel 4 – und bald der Formel 3? ran.de stellt den Youngster vor.

+++ Update 26.09.2017: Mick Schumacher? "Muss man in Ruhe lassen!"  +++

Mick Schumacher bekommt Rückendeckung von Mercedes-Sportchef Toto Wolff: "Man muss Mick in Ruhe lassen. Er ist so jung und hat diesen Namen, der so viel Druck macht. Er macht es in der Formel 3 ordentlich und ist Teil bei einigen unserer Kampagnen." 

Als Markenbotschafter für Mercedes steht Mick Schumacher immer mehr in der Öffentlichkeit. Nach wie vor will er eines Tages in der Formel 1 fahren.

+++ Update 14.09.2017: Familienduell in Formel 1 für Mick Schumacher?  +++

Mick Schumacher arbeitet weiterhin an seinem Traum Formel 1. Sollte sich dieser Wunsch erfüllen, könnte es früher oder später zu einem Familienduell in der Königsklasse kommen.

Denn auch Cousin David Schumacher, der Sohn von Ralf Schumacher, will Rennfahrer werden. Der 15-Jährige wird in der nächsten Saison in der Formel 4 antreten. Zur "Sport Bild" sagte er: "Ich würde gern gemeinsam mit meinem Cousin Mick in der Formel 1 am Start stehen." 

Gibt es also bald wieder zwei Schumacher in der Königsklasse? 

+++ Update 27.08.2017: Schumacher emotional: "Es war unglaublich, dieses Auto zu fahren" +++

Mick Schumacher hat am Sonntag im Vorprogramm zum Großen Preis von Belgien eine emotionale Ehrenrunde im ersten Weltmeisterauto seines Vaters aus dem Jahr 1994 gedreht, dem Benetton-Ford B 194. Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte am 30. August 1992 in Spa seinen ersten von insgesamt 91 Formel-1-Siegen gefeiert.

"Es war unglaublich für mich, dieses Auto zu fahren", sagte Mick Schumacher mit leuchtenden Augen: "Am liebsten hätte ich darin gleich das Rennen absolviert." Der Helm des 18-Jährigen trug zudem auf der rechten Seite das eigene Design in neongelb-grün und auf der linken Seite den schwarz-rot-goldenen Anstrich auf weißem Grund mit blauem Abschluss, den Michael Schumacher bis ins Jahr 2000 getragen hatte.

"Wir dachten, dass es eine gute Wahl war, nicht nur das Auto, sondern auch das Helmdesign von 1994 zu wählen", sagte Mick Schumacher, der den Boliden nach einer Runde auf dem dritten Startplatz abstellte, von dem aus Schumacher vor fast exakt 25 Jahren zu seinem ersten von sechs Siegen in Spa gefahren war.

+++ Update 25.08.2017: Mick Schumacher fährt WM-Auto seines Vaters +++

Besondere Geste von Sohn zu Vater: Formel-3-Pilot Mick Schumacher (18) steigt im Vorprogramm zum Großen Preis von Belgien in das erste Weltmeisterauto von Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher aus dem Jahr 1994, den Benetton-Ford B 194.

Anlass der Aktion ist das 25. Jubiläum von Michael Schumachers erstem Formel-1-Sieg am 30. August 1992 auf dem Ardennen-Kurs.

+++ Update 23.07.2017: Timo Glock: "Muss es geduldig angehen" +++

Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock hat sich bei "Speedweek" zur Karriere von Mick Schumacher geäußert. "Er muss es weiter geduldig angehen und einfach so weitermachen", sagte er über das Talent, das aktuell in seinem ersten Formel-3-Jahr eine kleinere Ergebnis-Krise durchlebt. Schon in der Formel 4 benötigte Mick Schumacher eine Saison, ehe es für den Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher richtig erfolgreich lief.

"Manche setzen sich in ein Formel-3-Auto, können mit dem Auto spielen und alles herausholen, weil es einfach passt. Andere brauchen vielleicht ein Jahr, um sich mit dem Auto vertraut zu machen", erklärte Glock, der einen Aufstieg in die nächste Klasse eigentlich noch als zu früh ansieht, aber Schumacher keine konkreten Ratschläge in dieser Hinsicht geben möchte: "Mick weiß selbst am besten, wann er bereit ist."

Auch eine andere Formel-1-Ikone meldete sich zu Wort, sieht alleine im Nachname des Talents eine große Verantwortung. "Das muss man in seinem Alter erst einmal verkraften", sagte Ex-Pilot Gerhard Berger der "Bild". "Ich wünsche mir nichts mehr, als wenn er diesen Weg geht und aus dem Schatten seines Vaters raus kommt und als Mick Schumacher Schlagzeilen schreibt."

+++ Update 06.07.2017: Mika Häkkinen: "Noch nicht die Zeit für die Formel 1" +++

Mika Häkkinen hat sich mit Rekordweltmeister Michael Schumacher in der Vergangenheit denkwürdige Duelle in der Königsklasse geliefert. Schumachers Sohn Mick absolviert in diesem Jahr seine erste Saison in der Formel 3, die Formel 1 hat er natürlich als großes Ziel ausgegeben. "Wenn man bescheiden und hungrig genug ist, wenn es dein Ziel ist ein Gewinner zu sein, und man sich dem Wettbewerb stellt, um ein besserer Rennfahrer zu werden, geht es im Motorsport voran", sagte Häkkinen bei "Sport1": "Bei Mick kann ich spüren, dass er ein Gewinner werden will."

Was eine nahe Zukunft in der Formel 1 betrifft, will sich der Finne aber noch nicht aus dem Fenster lehnen. "Ich glaube, jetzt ist noch nicht die richtige Zeit dafür. Er ist noch jung und hat noch einen langen Weg in vielen Bereichen vor sich."

+++ Update 03.07.2017: Gerhard Berger: "Name Schumacher hat Vorteile und Nachteile" +++

Gerhard Berger kommt gar nicht darum herum, Mick Schumacher näher zu beobachten. Vor allem, seit der Österreicher der neue Chef der DTM ist. Denn Mick Schumacher fährt in dieser Saison mit der Formel 3 einige Male im Rahmenprogramm der Tourenwagenserie. Wie zuletzt am Norisring, als Schumacher seine sportliche Durststrecke fortsetzte und nur einmal punkten konnte. Zur Saisonhalbzeit ging er zum insgesamt sechsten Mal in 15 Rennen leer aus. "Ich habe immer mal wieder Kontakt mit ihm gehabt. Er ist ein supernetter Kerl. Ich glaube, jeder würde sich wünschen, dass er in die Fußstapfen seines Vaters treten könnte", sagte Berger der "Bild".

Ist der große Name Schumacher Eine Bürde für Mick? "Der Name des Vaters hat sicher viele Vorteile aber auch Nachteile. Das muss man in seinem Alter erst mal verkraften. Da machen Sabine (Kehm, Managerin, Anm. d. Red.), aber vor allem seine Mutter einen hervorragenden Job", sagte Berger. Schumachers öffentliche Auftritte haben zugenommen, sind aber immer noch wohl dosiert. Man ist sich über das Interesse im Klaren, doch letztendlich soll sich Schumacher vor allem auf seine Entwicklung konzentrieren. Der frühere Formel-1-Pilot Berger weiß: "Am Ende aber muss er den Weg alleine gehen. Ich wünsche mir nichts mehr, als wenn er diesen Weg geht und aus dem Schatten seines Vaters raus kommt und als Mick Schumacher Schlagzeilen schreibt."

+++ Update 30.06.2017: Timo Glock: "Mick geht seinen Weg" +++

DTM-Pilot Timo Glock verfolgt die Karriere von Mick Schumacher seit Jahren, genauer gesagt seit einem Lauf der Kart-EM in Kristianstad 2014. Glocks Eindruck: "Man hat damals schon gesehen, dass er ein unheimliches Auge dafür hatte, Situationen einschätzen zu können, er war immer cool und entspannt. Er hat sich immer gut positioniert, die Gegner zurechtgelegt und clever agiert", sagte der BMW-Pilot Speedweek.com. Parallelen zu seinem Vater Michael will Glock gar nicht erst ziehen. Denn: "Er geht seinen Weg und hat dabei seine eigene Philosophie."

Glocks Ratschlag für Schumachers erste Saison in der Formel 3: "Er muss es weiter geduldig angehen und einfach so weitermachen. Er muss jetzt einmal lernen und die Formel 3 verstehen und sich auf das zweite Jahr in der Formel 3 vorbereiten." Denn: Natürlich ist Schumachers langfristiges Ziel die Formel 1, daraus hat er nie einen Hehl gemacht. Aber: "Jeder hat seine eigene Entwicklung, physisch und psychisch. Mick weiß selbst am besten, wann er bereit ist", so Glock weiter.

+++ Update 26.05.2017: Mick Schumacher: Dickes Lob von Managerin Sabine Kehm +++

Mick Schumacher hat sich in der neuen Formel-3-Saison bereizts gut eingelebt, der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher konnte bereits einen Podestplatz einfahren. Trotzdem stellte seine Managerin Sabine Kehm im Interview mit dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" nochmals klar, dass der Aufstieg von der Formel 4 in die Formel 3 ein "sportlich großer Schritt" sei: "Die Autos sind nicht mehr weit weg von der Formel 1, der Wettbewerb ist extrem eng." Deshalb sagte Kehm auch: "Das erste Jahr ist ein Lernjahr."

Trotz der Umstellung lobt sie ihren Schützling: "Mick macht das perfekt, er geht unbeirrt seinen Weg, lässt sich nicht unter Druck setzen und nimmt sich die Zeit, die es braucht, um ein kompletter Rennfahrer zu werden."

+++ Update 17.05.2017: Mick Schumacher über Vater Michael - "Immer noch der Beste" +++

Formel 3-Pilot Mick Schumacher spricht erneut über sein großes Idol, seinen Vater. "Er war zu seiner Zeit der Beste und er ist immer noch der Beste. Deshalb ist es auch ziemlich klar, warum mein Vater mein Vorbild ist – und dass ich stolz bin auf seine Erfolge", erklärt der 18-Jährige im Interview gegenüber der "Sport Bild" und Ex-Formel-1-Fahrer David Coulthard - einem damaligen Schumi-Rivalen. 

Noch heute sieht sich der Youngster Videos von den Rennen aus den Erfolgsjahren seines Vaters an. Nicht ohne Grund: "Ich schaue mir Rennen von früher gerne auch mal an, um zu lernen – zum Beispiel um zu sehen, welche Strategien damals erfolgreich waren. Denn wenn etwas in der Vergangenheit gut oder besser war, kann man das in der Zukunft ja ruhig mal probieren." 

Mick Schumacher macht dabei auch weiterhin kein Geheimnis aus seinem großen Traum. "Um ehrlich zu sein: Formel-1-Weltmeister zu werden ist für mich schon das ultimative Ziel. Wenn ich mich für etwas entschieden habe, will ich es richtig machen", erklärt er und schwärmt über seinen Sport: "Ich liebe Rennfahren, und wenn du Meisterschaften gewinnst, gibt dir das noch mehr zurück als das pure Fahren."

Aktuell konzentriert sich der Schumi-Sohn aber voll und ganz auf seine Zeit in der Formel 3: "Ich versuche, in der Formel 3 mein Bestes zu geben und dort zu zeigen, was ich kann, um dann eines Tages hoffentlich in der Formel 1 zu fahren." Wie einst sein Vater.

+++ Update 01.05.2017: Mick Schumacher feiert Premiere als TV-Kommentator +++

Für den Saisonauftakt der DTM in Hockenheim am kommenden Wochenende hat der übertragende TV-Sender ARD eine echte Überraschung aus dem Hut gezaubert: Mick Schumacher wird am Sonntag beim zweiten Rennen seine Premiere als TV-Experte feiern. Schumacher kommt als Co-Kommentator neben Philipp Sohmer zum Einsatz.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war von seiner Managerin Sabine Kehm vor allem in seinen beiden Formel-4-Jahren so gut es ging von der Öffentlichkeit abgeschirmt worden. Zuletzt hatte sich Mick mehr und mehr geöffnet, ein Engagement als TV-Experte ist dann aber doch durchaus eine Überraschung. Mit der DTM hat Schumacher nicht wirklich viele Berührungspunkte. In dieser Saison startet er mit der Formel 3 allerdings mehrmals im Rahmenprogramm der Tourenwagenserie.

+++ Update 30.04.2017: Mick Schumacher fährt erstmals auf das Podium +++

Mick Schumacher hat in der Formel 3 seinen ersten Podestplatz eingefahren. In Monza überzeugte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher als Dritter im zweiten Rennen des Wochenendes, außerdem kamen zwei sechste Plätze hinzu.

"Mein erstes Podium in der Formel-3-EM fühlt sich sehr gut an, zumal ich es beim Heimrennen meines Prema-Powerteams erreicht habe", sagte Schumacher: "Mit einem solchen Ergebnis hätte ich an meinem zweiten Wochenende in der Formel 3 nicht unbedingt gerechnet. Ich habe in jedem Rennen gepunktet und erstmals auf dem Treppchen gestanden. Das macht mich sehr glücklich."

+++ Update 14.04.2017: Mick Schumacher holt erste Punkte +++

Erfolgreiches Debüt für Mick Schumacher in der Formel 3: Der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher ist beim Saisonauftakt der Nachwuchsserie in Silverstone im ersten Rennen in die Punkte gefahren. Der 18-Jährige, der von Startplatz zwölf aus ins Rennen gegangen war, landete am Ende auf Rang acht und holte so seine ersten vier Punkte in der Formel 3. Gleichzeitig stand er als drittbester von insgesamt fünf Rookies auch auf dem Podium. Der Sieg ging an Lando Norris (Carlin), der Vorjahreszweite Maximilian Günther, Teamkollege von Schumacher beim Prema Powerteam, wurde Dritter.

Schumacher hatte sich zwischenzeitlich nach vorne gekämpft und den fünftplatzierten Joey Mawson (Australien) attackiert. In der zweiten Hälfte des turbulenten Rennens musste er dann aber noch Harrison Newey (Großbritannien) und seinen Teamkollegen Zhou Guanyu (China) passieren lassen.

Nach dem Debütrennen finden am Auftaktwochenende noch zwei weitere Läufe statt. Für das zweite Rennen am Samstag (12 Uhr) hatte sich Schumacher Startplatz neun gesichert. Beim dritten Lauf am Ostersonntag (10 Uhr) geht Schumacher von Startplatz zehn aus ins Rennen.

+++ Update 29.03.2017: Mick Schumacher vor Debüt +++

Nur noch zwei Wochen, dann debütiert Mick Schumacher in der Formel 3. Beim Auftaktrennen in Silverstone wird der 18-Jährige für den Prena-Rennstall laut Teamchef Rene Rosin bestens vorbereitet an den Start gehen.

"Er lernt täglich hinzu. Der Eindruck ist prima. Wir sind im Plan", sagte Rosin im Interview mit der "Bild am Sonntag". Zudem habe der Rookie das gewisse Etwas. "Er hat den Speed im Blut. Das kannst du nicht lernen", so der Schumacher-Boss.

Dennoch warnt er vor zu hohen Erwartungen: „Ich will, dass er Rennen für Rennen denkt. Das Level ist hoch, die Meisterschaft sehr hart. Da sind sehr erfahrene Fahrer. Gleich vom Titel zu reden, wäre unfair."

+++ Update 29.03.2017: Mick Schumacher in Spielberg im Mittelfeld +++

Mick Schumacher befindet sich mitten in den Vorbereitungen auf seine erste Formel-3-Saison. Aktuell bestreitet der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher die letzten offiziellen Testfahrten in Spielberg vor dem Saisonstart vom 14. bis 16. April 2017. Während seine Prema-Teamkollegen Callum Ilott und Maximilian Günther am ersten Tag die beiden ersten Plätze belegten, landete Schumacher im Mittelfeld.

Der 18-Jährige hatte aber bereits zuvor erklärt, dass die Umstellung von der Formel 4 auf die Formel 3 nicht einfach werde. "Beim Topspeed gibt es keinen großen Unterschied. Das Formel-4-Auto ist sehr schnell. Aber der Kurvenspeed ist extrem hoch in der Formel 3. Das ist, wo wir die zehn bis zwölf Sekunden schneller fahren als in der Formel 4", sagte Schumacher RTL.

Die größte Umstellung deshalb: "Das Vertrauen in das Auto aufzubauen, dass man wirklich so schnell durch die Ecke fahren kann." Um sich daran weiter zu gewöhnen, bleibt ihm noch ein Tag, dann sind die Tests in Spielberg beendet.

+++ Update 28.03.2017: Teamchef lobt Mick Schumacher +++

Mick Schumacher hat seinen Teamchef Rene Rosin bislang überzeugt. Der Prema-Boss lobt den Formel-3-Neuling vor dem Saisonauftakt in der "Bild": "Er kommt prima zurecht. Er macht einen sehr guten Eindruck."

"Schumi Junior" ist mit seiner Wahl ebenfalls hochzufrieden, wie er im Gespräch mit dem "Motorsport-Magazin" betont: "Ich kenne das Team sehr gut. Von daher war es für mich ein logischer Schritt. Sie sind extrem professionell und haben viele Jahre hintereinander gewonnen. Daher war es für mich der perfekte Weg." Für dieses Jahr hat er sich ein Ziel gesetzt: "Ich möchte in der Rookie-Wertung vorne dabei sein."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat den 18-Jährigen ebenfalls schon im Blick: "Mick ist ein toller Typ und ein exzellenter Fahrer."

Ross Brawn, der als Geschäftsführer Motorsport in die Formel 1 zurückgekehrt ist, erklärt in der "Auto Bild Motorsport": "Micks Herausforderung ist aufgrund seines Namens sehr groß." Er gehe aber davon aus, dass "er damit klarkommt. Er ist ein intelligenter junger Mann und weiß, welche Ziele er sich setzen kann."

+++ Update 27.03.2017: Erster Formel-3-Test - Schumacher abgeschlagen +++

Seine erste Testfahrt in der Formel 3 hatte sich Mick Schumacher bestimmt anders vorgestellt. Auf dem Red-Bull-Ring in Österreich belegte der Prema-Pilot an Testtag eins mit einer Zeit von 1:35,521 Minuten nur Rang 14.

Damit war er 0,628 Sekunden langsamer als der britische Spitzenreiter Lando Norris.

Besser machte es Schumachers Ex-Formel-4-Kontrahent Joey Mawson, der an Tag eins als Zweitschnellster unterwegs war.

Gut zwei Wochen hat der 18-Jährige noch Zeit, um seine Form zu finden. Die Formel-3-Saison beginnt mit dem Auftaktrennen auf der Formel-1-Strecke in Silverstone am 15./16. April.

+++ Update 22.03.2017: Weg frei für den Führerschein +++

Happy Birthday, Mick Schumacher: Der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher wurde am 22. März 18 Jahre alt. Damit ist auch der Weg offiziell frei für einen "normalen" Führerschein. Den hat der Formel-3-Pilot auch in Angriff genommen, das aber zugleich mit seiner neuen Rolle als Mercedes-Markenbotschafter verbunden. Markenbotschafter der Silberpfeile war übrigens auch sein Vater.

Mit dem Comedian Harry G. und Mercedes drehte Schumacher nun ein fünfteiliges Lehrstück über die Führerscheinprüfung, mit einem Augenzwinkern natürlich. Die Spots sind aber zugleich auch ein Beweis, dass Schumacher, der in den vergangenen beiden Jahren in der Formel 4 so gut es geht abgeschirmt wurde, langsam aber behutsam als Marke aufgebaut wird. "Der Countdown läuft. Der wahrscheinlich schnellste Fahrschüler der Welt steht in den Startlöchern", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Die hat er ja inzwischen auch.

+++ Update 15.03.2017: Rosberg: "Druck auf Mick ist enorm" +++

Der Druck auf Mick Schumacher vor seiner ersten Formel-3-Saison ist enorm – eine Tatsache, die Nico Rosberg mit Skepsis betrachtet.

"Ich habe irgendwo gelesen, er sei Favorit auf den Titel. Dabei ist er erst in seinem ersten Jahr. Wenn jetzt schon sowas geschrieben wird, kann er nur enttäuschen", sagte Rosberg in einem Interview mit dem ZEITmagazin "MANN".

Laut dem Ex-Mercedes-Piloten dauere es mindestens zwei Jahre, um in der Formel 3 erfolgreich zu sein. "Schauen Sie sich Lewis Hamilton an, der ist in seinem ersten Jahr in der Formel 3 Fünfter geworden. Ich hoffe, dass Mick sich nicht zu viel Druck machen lässt."

+++ Update 14.03.2017: Brawn: "Mick trägt einen schweren Rucksack" +++

Die Formel 1 sucht nach neuen Helden. Nach Helden wie es Michael Schumacher früher war. Viele Fans der Motorsport-Königsklasse hoffen natürlich auf einen baldigen Aufstieg von Mick Schumacher, Sohn des siebenmaligen Weltmeisters. Für den neuen Sportchef der Formel 1, Ross Brawn, wäre das natürlich etwas Besonderes. "Das wäre für mich natürlich mit sentimentalen Gefühlen verbunden. Wegen meiner Freundschaft zur Familie und meiner Geschichte mit Michael", sagte er der Sport Bild. Mit Brawn arbeitete Schumacher bei Benetton, Ferrari und am Ende auch bei Mercedes zusammen, und mit dem Briten feierte er seine größten Erfolge.

Schumachers Sohn Mick steht noch am Anfang seiner Karriere, nach zwei Jahren in der Formel 4 geht der 17-Jährige in dieser Saison erstmals in der Formel 3 an den Start. Doch bereits in der Nachwuchsserie ist der Hype um ihn riesig. Das weiß auch Brawn. "Mick trägt mit dem Familiennamen einen schweren Rucksack. Ich habe den Eindruck, dass er damit klarkommt", sagte er.

+++ Update 07.03.2017: Schumacher präsentiert sein neues Arbeitsgerät +++

In gut einem Monat startete die neue Formel-3-Saison. Mit dabei: Mick Schumacher. Der 17-Jährige wird für Prema Power an den Start gehen - dem Formel-3-Titelgaranten der vergangenen fünf Jahre. Dem italienischen Rennstall stattete er einen Besuch ab und präsentierte stolz seinen neuen Wagen.

Prema arbeitet mit Mercedes-Motoren, der neueste hat über 225 PS. Zudem haben alle neuen Formel-3-Autos neue Front- und Heckflügelplatten und einen größeren Diffusor - für mehr Speed als im Vorjahr.

+++ Update 16.02.2017: Mick Schumacher winken hohe Prämien +++

Das wird Mick Schumacher freuen: Sein Aufstieg in die Formel 3 ist nicht nur ein Karriere-Sprung, sondern könnte sich auch finanziell bezahlt machen. Der Automobil-Weltverband FIA hat die Prämien für die neue Saison erhöht. 

Insgesamt werden 500.000 Euro ausgeschüttet. Als bester Neuling in der Serie könnte Mick Schumacher 100.000 Euro bekommen. Der Zwei- und Drittplatzierte bekommt jeweils 50.000 Euro. Dem Europameister winken 100.000 Euro, während 200.000 Euro an die jeweiligen Teams ausgeschüttet werden.   

+++ Update 30.01.2017: Mick siegt doppelt und crasht in MRF-Challenge +++

in der indischen Nachwuchsserie MRF Challenge schwinden die Chancen auf den Titel für Mick Schumacher. Trotz zweier Saisonsiege beträgt der Abstand zum Führenden der Rennserie Joey Mawson schon 40 Punkte.

Schuld daran ist auch ein Crash des Schumi-Sprösslings: Im letzten Lauf des Wochenendes kollidierte er mit dem Brasilianer Felipe Drugovich und schied auf dem Buddh International Circuit aus. 

+++ Update 13.01.2017: Ferrari und Mercedes buhlen um Schumi-Sohn +++

Tritt Mick Schumacher bald in die Fußstapfen seines Vaters und startet für Ferrari? Der Leiter der Nachwuchs-Akademie von Ferrari Massimo Rivola jedenfalls buhlt um den 17-Jährigen: "Derzeit ist er weder im Mercedes- noch im Red-Bull-Programm. Wenn er in die Ferrari-Akademie einsteigt, wird er einen roten Teppich vorfinden", zitiert ihn die "BILD".

"Er ist sehr wohlerzogen und nicht künstlich. Kompliment an die Eltern, die ihn so erzogen haben. In seinem Alter muss er bereits einem riesigen Mediendruck standhalten, doch er kann damit bestens umgehen", schwärmt der Italiener.

Aber: Auch Mercedes ist wohl schon an dem Youngster dran. Die Silberpfeile hatten Mick bereits zu Besuch in ihrer Formel-1-Garage.

+++ Update 04.01.2017: Ecclestone wünscht sich Mick in der Formel 1 +++

Im kommenden Jahr startet Mick Schumacher in der Formel 3. Bernie Ecclestone würde den 17-Jährigen aber gern schon bald in der Formel 1 sehen.

Im Interview mit Sport Bild" sagt der Promoter der Königsklasse: "Wenn er nur annähernd so gut ist wie sein Vater, warum nicht? Es wäre gut für die Formel 1, wenn der Name Schumacher wieder vertreten wäre."

+++ Update 24.12.2016: Prema macht Micks F3-Aufstieg offiziell! +++

Rechtzeitig zu Heiligabend macht das Prema Powerteam seinen Fans ein besonderes Geschenk: Der italienische Rennstall verkündet offiziell, dass Nachwuchs-Star Mick Schumacher in der Saison 2017 in der Formel 3 fahren wird.

Nachdem der Sohn von Formel 1-Legende Michael Schumacher in diesem Jahr sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Formel 4 an den Start ging und mit zehn Siegen, sechs Poles und insgesamt 22 Podiums eine beeindruckende Leistung zeigte, sei der 17-Jährige bereit für eine neue Herausforderung.

"Die Formel 3 ist für mich der nächste Schritt, ich kann das neue Jahr kaum erwarten", sagte Schumacher: "Die Saison 2017 wird mit Sicherheit eine Herausforderung, aber die Tests in den letzten Wochen haben gezeigt, dass es großen Spaß macht, unser Formel-3-Auto zu fahren."

+++ Update 12.12.2016: Prema-Chef: "Mick ist bereit für die Formel 3" +++

Laut Prema-Powerteam-Chef Rene Rosin ist Mick Schumacher ab dem kommenden Jahr in der Lage, in der Formel 3 anzutreten. "Er ist bereit für die Formel 3, es liegt aber nicht in meiner Hand, was er ab 2017 machen wird", sagte Rosin gegenüber "motorsport.com".

Rosin bezeichnet die Zeit für Schumacher in der Formel 4 als "sehr lehrreich" und sagt dem 17-Jährigen eine vielversprechende Zukunft voraus.

"Er hat sich im Gegensatz zum Vorjahr massiv gesteigert. Seine Geschwindigkeit im Rennen war fantastisch. Er muss nur im Qualifying noch etwas besser werden. Er wird in Zukunft sicher ein toller Pilot werden."

+++ Update 09.12.2016: Kein Wechsel von Mick Schumacher zu Mercedes +++

Als Mick Schumacher bei einer Mercedes-Party in Sindelfingen auftauchte, kamen erste Gerüchte auf: Zieht es den Schumacher-Sohn ins Junior-Team des Rennstalls? 

Das Team hat nun gegenüber speedweek.com erklärt, Mick Schumacher nicht unter Vertrag nehmen zu wollen. Es gebe keine Pläne in diese Richtung. 

+++ Update 01.12.2016: Damon Hill glaubt an große Karriere von Mick Schumacher +++

Damon Hill, Formel-1-Weltmeister des Jahres 1996, glaubt an eine große Karriere von Mick Schumacher. Nachdem in diesem Jahr mit Nico Rosberg und Max Verstappen bereits zwei Söhne von ehemaligen Formel-1-Fahrern (Keke Rosberg und Jos Verstappen) eine überragende Saison ablieferten, soll laut Hill der Generationswechsel noch lange nicht abgeschlossen sein.

Laut dem ehemaligen Champion gibt es "einen Trend, denn es kommen weitere Söhne auf uns zu. Max Verstappen ist ja schon da, aber dann kommen auch Giuliano Alesi und eines Tages Mick Schumacher." 

Mick Schumacher in der Formel 1? Für Hill ein absolut logisches Szenario. "Für mich ist es logisch, dass bekannte Namen aus Marketing-Gründen attraktiv sind", so der 56-Jährige gegenüber "Speedweek". Der ehemalige Williams-Pilot betonte jedoch: "Ohne Leistung nützt dir auch ein berühmter Name nichts."

+++ Update 24.11.2016: Mick Schumacher ist Nachwuchs-Rennfahrer des Jahres +++

Nach seiner starken Formel-4-Saison wird Mick Schumacher als bester Nachwuchs-Rennfahrer des Jahres ausgezeichnet. Sowohl in der deutschen als auch der italienischen Formel 4 kam der Schumi-Sohn auf Platz zwei der Gesamtwertung.

Die Auszeichnung erhält Mick Schumacher vom Fachmagazin "Auto Bild Motorsport". 

+++ Update 17.11.2016: Mick Schumacher startet bei MRF-Challenge +++

Die indische MRF-Challenge freut sich über das Comeback von Mick Schumacher, der bereits im Januar 2016 in Indien seine Runden drehte. Der 17-Jährige wird nur drei Wochen nach seinem Saisonende in der italienischen Formel 4 wieder ein Rennen bestreiten. 

Insgesamt vier Rennwochenenden kommen auf Mick Schumacher zu. Den Auftfakt macht Bahrain (17. bis 19. November) gefolgt von Dubai (7. bis 9. Dezember), Neu-Delhi (27. bis 29. Januar) und Chennai (17. bis 19. Februar). 

+++ Update 12.11.2016: Mick Schumacher vor Sprung in die Formel 3 +++

Mick Schumacher steht nach einem fantastischen Jahr in der Formel 4 vor einem Karrieresprung. Der Sohn von Formel-1-Legende könnte in der kommenden Saison in der Formel 3 an den Start gehen. Der 17-Jährige hat bereits Testfahrten für das italienische Prema Powerteam am Nürburgring absolviert. 

Davon erhofft sich im übrigen auch die DTM einen neuen Schub. Denn die Forme 3 gehört bei einigen Rennen zum Rahmenprogramm der DTM. Und mit dem Namen Mick Schumacher hätte man mit Sicherheit ein neues Zugpferd.

+++ Update 17.10.2016: Mick Schumacher: "Habe viel gelernt" +++

Das zweite Formel-4-Jahr seiner Karriere ist vorbei. Mick Schumacher hat die Serie auf Rang zwei beendet. Ein gutes Ergebnis für den 17-Jährigen, auch wenn er bereits neue Ziele ins Auge gefasst hat. 

"Mit jedem Jahr und jedem Rennen wird man besser. Ich habe dieses Jahr viel gelernt, speziell wie man mit dem Team interagiert", sagt Mick Schumacher der "Sport Bild". Doch auch in dieser Saison lief nicht alles perfekt. Vor allem im Qualifying sei "noch Luft nach oben". 

"Der Schlüssel wird sein, mehr Erfahrung zu sammeln. Jeder Fehler ist gut, denn daraus kann ich nur lernen", sagt Mick Schumacher. 2017 wird der Sohn von Michael Schumacher "hoffentlich Formel 3 fahren. Die nächsten Schritte werden sich dann ergeben." 

+++ Update 27.09.2016: Mick Schumacher: "Alles hinter sich lassen" +++

Das Rennwochenende der Formel 4 in Imola war für Mick Schumacher eines zum Vergessen. Der Schumi-Sohn blieb  in beiden Rennen ohne Punkt und hat in der Gesamtwertung damit 25 Punkte Rückstand auf den führenden Argentinier Marcos Siebert. 

"Nicht mein Wochenende. Also: Alles hinter sich lassen und nach vorne schauen", schreib Mick Schumacher auf Instagram. Am kommenden Wochenende kämpft er in Hockenheim um die nächsten Punkte. 

+++ Update 02.08.2016: Mick Schumacher schnuppert Formel-1-Luft +++

Dass Mick Schumacher in die Formel 1 will, das ist kein Geheimnis. Nun hat sich der Sohn von Michael Schumacher beim Großen Preis von Hockenheim sehen lassen. Immer an seiner Seite: Zahlreiche Fans und Reporter. 

"Es war auf jeden Fall aufregend. Ich war überall in der Box, hab mir aus der Nähe die Autos angeguckt. Ich hab sie ja sonst auch immer nur am Fernseher gesehen", so Mick Schumacher gegenüber "RTL". "Das war auf jeden Fall toll, es hat Spaß gemacht, und hat auch mir viel Erfahrung gebracht." 

Irgendwann will er das Erbe seines Vaters antreten und selbst in der Königsklasse fahren. "Ich denke, dass es aufregend wäre, in so ein Auto einzusteigen und mit den Großen mitzufahren", so Mick Schumacher weiter.

+++ Update 13.07.2016: Mick Schumacher kickt zu Ehren seines Vaters Michael +++

Am 27. Juli gibt Mick Schumacher sein Debüt in der Rennfahrer-Nationalmannschaft! Die "Nazionale Piloti" tritt in einem Benefizspiel gegen die "Dirk Nowitzki All Stars" an.

Mick Schumacher freut sich bereits auf seinen ersten Einsatz: "Ich sehe das als eine Ehre an. Ich muss noch ein bisschen trainieren, denn im Auto oder auf dem Rad bin ich definitiv besser als auf dem Rasen."

Schon sein Vater Michael war früher bei solchen Charity-Partien immer dabei. Die Erlöse gehen zu 100 Prozent an die Initiative BasKIDball von iSO e.V. und den Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.

+++ Update 08.06.2016: Timo Glock zieht Parallelen zwischen Mick und Michael Schumacher +++

Zwei Start-Ziel-Siege und einmal von Startplatz zehn auf sechs - das Formel-4-Wochenende am Lausitzring hat sich für Mick Schumacher richtig gelohnt. Selbst DTM-Pilot Timo Glock ist voll des Lobes und vergleicht ihn gegenüber "Sport1" schon mit seinem Vater Michael Schumacher: "Wie er im Kart gesessen hat, das war eins zu eins Michael. Ich dachte: 'Wenn er jetzt noch einen roten Helm aufsetzt, ist das Michael.' Das war schon krass." 

"Die Körperhaltung, außerdem hat er auch diesen Blick", meint der ehemalige Formel-1-Fahrer, der Michael Schumacher aus seiner Zeit in der Königsklasse kennt. "Er hat den Blick dafür gehabt, wo er hin muss. Und er ist dann auch nach vorne gefahren. Er hat das Auge dafür, das hat Michael auch gehabt."

Nachdem Glock und Mick Schumacher sich am Lausitzring trafen, kann der deutsche DTM-Pilot nochmals eine deutliche Weiterentwicklung des Youngsters erkennen. "Als Persönlichkeit ist er viel abgezockter, hat sich reingearbeitet und hat gefühlt von allem mehr Ahnung. Er ist super konstant und sehr abgeklärt. Ich hoffe, dass sein Momentum anhält." Trotzdem brauche er noch Zeit: "Man muss Mick machen lassen und nichts vergleichen und von der Formel 1 anfangen."

+++ Update 01.06.2016: Jos Verstappen: Mick Schumacher braucht noch Zeit +++

Jos Verstappen, früherer Formel-1-Rennfahrer und Ex-Teamkollege von Michael Schumacher, glaubt, dass Mick Schumacher noch einen langen Weg vor sich hat. "Ich glaube, Mick ist einer, der mehr Zeit braucht, um das Toplevel zu erreichen", so der Holländer gegenüber der "Gala". "Der Druck ist extrem, weil Mick immer mit Michael verglichen wird".

Er muss es eigentlich wissen, schließlich hat sein Sohn Max den Sprung in die Formel 1 bereits geschafft. Mit gerade einmal 18 Jahren hat der Youngster bereits einen Sieg in der Königsklasse zu verzeichnen. 

Das will auch Mick Schumacher irgendwann schaffen. Jos Verstappen weiter: "Mick vermisst natürlich seinen Vater - in der Familie und im Rennsport, wo ihm Michaels Erfahrungen sehr helfen würden." 

+++ Update 31.05.2016: Mick Schumacher gewinnt in Imola +++

Mick Schumacher rast in der italienischen Formel 4 von Sieg zu Sieg. Von der Pole Position fuhr der 17-Jährige in Imola zu seinem dritten Saisonsieg und ließ damit den Gesamtspitzenreiter Marcos Siebert hinter sich. Im ersten Lauf in Imola musste sich der Sohn von Michael Schumacher dem Argentinier noch knapp geschlagen geben.

Mick Schumacher scheut die Presse. Interviews gibt er keine, abgesehen von den obligatorischen Statements nach Rennende. "Mir macht es Spaß", sagte der Schumacher-Sohn beispielsweise "Sport1" kurz und knapp nach seinem Saisonsieg in Oschersleben.

Viel mehr ist dem Youngster selten zu entlocken. Er möchte sportlich für Schlagzeilen sorgen.

Das Jahr 2016 könnte der Durchbruch für Mick Schumacher werden. Nach einer soliden Rookie-Saison in der Formel 4, die er auf einem Mittelfeldplatz beendete, scheint nun seine Zeit gekommen.

Mick Schumacher: Konkurrenz aus der eigenen Familie

Mit dem Wechsel zum Prema Powerteam ist der nächste Schritt in der Karriere gemacht. Neben der deutschen, fährt Mick Schumacher auch in der italienischen Formel-4-Meisterschaft mit. Seine Bilanz aus übergreifend sieben Rennen: Drei Siege (2x Italien, 1x Deutschland), drei vierte Plätze (2x Deutschland, 1x Italien). Der Aufstieg in die Formel 3 scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Das beeindruckt auch Onkel Ralf Schumacher. Der Ex-Formel-1-Pilot ist Mitbesitzer eines US-Teams der Formel 4 – und damit direkter Konkurrent seines Neffen.

Doch all das zählt für Mick Schumacher nicht. "Mein Ziel ist im Moment, ein guter und kompletter Rennfahrer zu werden. Dazu gehört, einen Schritt nach dem anderen zu gehen", schreibt Mick Schumacher auf seiner Homepage. Irgendwann soll es in die Formel 1 gehen – ganz wie Papa Michael.

Mick Schumacher: Die Parallelen zu Michael Schumacher

Spricht man über Mick Schumacher, kommen unausweichlich die Vergleiche mit seinem prominenten Vater. Und die Parallelen sind wirklich erstaunlich.

Wie auch Michael, startete Mick seine Karriere in der Kart-Serie. "Ich kann mir nichts Besseres vorstellen als auf der Strecke nach der perfekten Runde zu suchen und immer wieder neu an meiner Leistung zu feilen", schreibt er auf seiner Homepage. Um das zu schaffen, hat er sich den ehemaligen Ferrari-Ingeneur Luca Baldisserri ins Boot geholt, der auch schon mit Michael Schumacher zusammenarbeitete.

Um Bestleistungen bringen zu können, investiert Mick Schumacher viel Zeit in seine Fitness. Zu seinen Hobbys zählen Rennrad, Mountainbike, Wakeboard, Motocross – und Skifahren.

Mick Schumacher: Das Management vom Papa

"Gut daran ist natürlich die Geschwindigkeit, und dass man so agil ist", schreibt Mick Schumacher über das Skifahren. Sein Vater verletzte sich dabei im Dezember 2013 schwer. Wie es Schumi inzwischen geht – dazu schweigen Mick Schumacher und Schumis-Managerin Sabine Kehm.

Auch Mick Schumacher hat unterdessen bereits ein Management. Um seine Karriere kümmert sich ebenfalls Sabine Kehm.

Da schließt sich wieder der Kreis zum Papa – auch wenn Mick Schumacher das jetzt nicht gerne lesen wird. 

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