DOSB setzt sich für Vereine in Energiekrise ein - Bildquelle: AFP/SID/PATRIK STOLLARZDOSB setzt sich für Vereine in Energiekrise ein © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ

Köln (SID) - Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist es "enttäuschend", dass der Sport "keine Berücksichtigung" im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung findet. "Auch viele Vereine an der Basis leiden spürbar unter den explodieren Energiekosten", schrieb der Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester am Sonntag bei Twitter.

"Wir beim DOSB werden uns damit nicht abfinden und uns mit voller Kraft dafür einsetzen, dass sich die Fehler der Pandemie nicht wiederholen und die Bedeutung des Sports für viele Bereiche der Gesellschaft in herausfordernden Zeiten kaum Berücksichtigung findet", fügte Burmester hinzu.

Er kündigte an: Der Sport sei trotzdem bereit, "seinen Beitrag zur Energieeinsparung beizutragen. Deshalb werden wir in der kommenden Woche eine entsprechende Selbstverpflichtung vorlegen."

Am Sonntagmittag hatte die Ampelkoalition im Zuge der steigenden Energiekosten ein Entlastungspaket über 65 Milliarden Euro vorgestellt, das Burmester insgesamt als "wichtig und richtig" bewertete. Von den Entlastungen profitieren Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende. Zudem soll es unter anderem mehr Wohn- und Kindergeld geben.

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