Alfons Hörmann kritisiert Sylvia Schenks Forderung - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDAlfons Hörmann kritisiert Sylvia Schenks Forderung © PIXATHLONPIXATHLONSID

Berlin - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Forderung von Transparency Deutschland nach einem Abbruch der Bewerbungsinitiative von Rhein Ruhr für die Olympischen Spiele 2032 in Zeiten der Coronakrise zurückgewiesen. Es sei nicht die Zeit für "populistische Ratschläge", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann dem "SID".

"Ganz Deutschland arbeitet aktuell an der Bewältigung der Coronakrise und auch im Sport haben wir konsequent in den Krisenmodus gewechselt", meinte Hörmann und erklärte: "Wir alle arbeiten teamorientiert daran, dass Sportvereine und Verbände die Krise überstehen und schnell wieder Lebensfreude und Spaß an der Bewegung vermitteln können."

Nicht die Zeit für populistische Ratschläge

Strategische Projekte werde man im Kreise der zuständigen Verantwortungsträger wieder angehen, "wenn wir klarer sehen, was die Zukunft bringt", sagte Hörmann und ergänzte: "Jetzt ist nicht die Zeit für populistische Ratschläge, sondern für konkrete Handlungen."

Zuvor hatte Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland, ein Ende des Projektes gefordert. Die Menschen hätten andere Sorgen "als eine Fortsetzung der laufenden Kampagne in Nordrhein-Westfalen", so Schenk.

Michael Mronz, Gründer der Initiative Rhein Ruhr City 2032, räumte ein, dass es aktuell "sicherlich andere Themen" gebe, unabhängig davon sei Schenk "jederzeit herzlich willkommen", um sich über das Konzept auszutauschen, "dann würde sie sicherlich zu einem anderen Ergebnis kommen."

Alle Entwicklungen im Sport zur Corona-Krise hier in unserem Corona-Ticker

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