IOC-Lob für 2026-Kandidaten Mailand und Stockholm - Bildquelle: AFPSIDFABRICE COFFRINIIOC-Lob für 2026-Kandidaten Mailand und Stockholm © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Lausanne - Einen Monat vor der Vergabe der Winterspiele 2026 haben die beiden Kandidaten Mailand/Cortina d'Ampezzo und Stockholm/Are von der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Lob für ihre Konzepte erhalten. "Beide Projekte legen ihre Schwerpunkte auf das Erbe sowie die Nachhaltigkeit und haben die Philosophie der Agenda 2020 umgesetzt. Im Mittelpunkt ihrer Pläne stehen die Athleten", erklärte Kommissions-Chef Octavian Morariu (Rumänien) in dem am Freitag veröffentlichten Abschlussreports seines Gremiums.

Die IOC-Inspektoren stellten in ihrem Bericht besonders Kosteneinsparungen durch veränderte Konzepte zur Sportstättennutzung heraus. Durchschnittlich würden Mailand und Stockholm zu 80 Prozent auf bereits vorhandene oder temporär zu nutzende Anlagen setzen und damit 20 Prozent über dem Wert der Kandidaten für die vergangenen Spiele 2018 in Pyeongchang und Peking 2022 liegen.

Entscheidung am 24. Juni

Das Budget sei dadurch gegenüber den Spielen 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking im Schnitt um 20 Prozent niedriger. Außerdem, teilte das IOC weiter mit, sanken die Gesamtkosten für die Kandidaturen aufgrund der veränderten Bewerbungsabläufe gegenüber 2018 und 2022 um mehr als 75 Prozent.

Die Bewerbungen aus Italien und Schweden sind nach einem mehrjährigen Vorlauf als letzte Kandidaten für die übernächsten Winterspiele übrig geblieben. Zuvor hatten sich Sapporo (Japan), Graz/Schladming (Österreich), Sion (Schweiz) und Calgary (Kanada) aus dem Kreis der Bewerber zurückgezogen.

Über die Gastgeberrolle für 2026 entscheidet die IOC-Session am 24. Juni in Lausanne.

Olympia-Galerien