Das Komitee ehrte Bachs Verdienste im Sport - Bildquelle: Denis Balibouse  POOL  AFP Denis Balibouse  POOL  AFPDENIS BALIBOUSEDas Komitee ehrte Bachs Verdienste im Sport © Denis Balibouse POOL AFP Denis Balibouse POOL AFPDENIS BALIBOUSE

Köln (SID) - Drei Jahre nach Bundeskanzlerin Angela Merkel ist IOC-Präsident Thomas Bach am Montag in einer virtuellen Zeremonie als zweiter Deutscher mit dem Seoul Friedenspreis ausgezeichnet worden. Das zuständige Komitee würdigte damit Bachs Einsatz für Flüchtlinge und seine brückenbildenden Verdienste im Sport. Der Friedenspreis wurde in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen, erster Würdenträger war der ehemalige IOC-Chef Juan Antonio Samaranch. Bach erhielt die Auszeichnung vom ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Bach wies in seiner Dankesrede auch auf die begrenzten Möglichkeiten des IOC hin: "Wir wissen sehr gut, dass der Sport alleine nicht für Frieden sorgen kann. Wir entscheiden nicht über Krieg und Frieden. Das ist Sache der Politik, nicht des Sports." Die Olympischen Spiele jedoch würden "ein Beispiel setzen für eine Welt, in der man sich gegenseitig und die gleichen Regeln beachtet." Die Spiele seien eine Inspiration, "Probleme zu lösen in Freundschaft und Solidarität. Sie können Brücken bauen, damit sich die Menschen besser verstehen."

Die Seoul Peace Price Cultural Foundation hatte bei der Ernennung von Thomas Bach  hervorgehoben, dass dieser den Flüchtlingen auf der Welt mit der Einführung eines olympischen Flüchtlingsteams eine Flamme der Hoffnung gegeben habe. Hervorgehoben wurde auch Bachs erfolgreiches Bemühen um die Teilnahme Nordkoreas an den Winterspielen 2018 in Pyeongchang im Süden des geteilten Koreas. Dort war beispielsweise ein gemeinsames Eishockey-Team der Frauen an den Start gegangen.

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