IOC-Präsident Thomas Bach - Bildquelle: AFPSIDFABRICE COFFRINIIOC-Präsident Thomas Bach © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Köln - IOC-Präsident Thomas Bach hat in der Diskussion um eine Absage der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio auf die Interessen zahlreicher Sportler hingewiesen. "Die Absage würde den Olympischen Traum von 11.000 Athleten aus 206 Nationalen Olympischen Komitees und dem IOC-Flüchtlingsteam zerstören. Eine solche Absage wäre die am wenigsten faire Lösung", sagte Bach dem SWR.

Wegen der Corona-Pandemie steht derzeit eine mögliche Absage der Sommerspiele (24. Juli bis 9. August) im Raum. In der Sportwelt mehreren sich die Forderungen nach einer Verschiebung, viele Sportler warnen aber auch vor einer voreiligen Entscheidung. Für die aktuelle Situation gebe es "keine idealen Lösungen", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Hinzu komme die Tragweite der Entscheidung, so Bach. "Olympische Spiele können Sie nicht verschieben wie ein Fußballspiel am nächsten Samstag. Das ist ein sehr komplexes Unternehmen, bei dem Sie nur dann verantwortlich handeln können, wenn sie verlässliche und klare Entscheidungsgrundlagen haben und die beobachten wir tagtäglich, 24 Stunden", sagte Bach.

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