Das IOC verteidigt die Vergabe nach Saudi-Arabien - Bildquelle: AFP/SID/DENIS BALIBOUSEDas IOC verteidigt die Vergabe nach Saudi-Arabien © AFP/SID/DENIS BALIBOUSE

Köln (SID) - Bei der umstrittenen Vergabe der Asien-Winterspiele 2029 an Saudi-Arabien wurde das Internationale Olympische Komitee (IOC) "nicht konsultiert und war nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden". Das teilte ein IOC-Sprecher auf SID-Anfrage mit. Das asiatische Olympia-Komitee (OCA) hatte der in der Bauphase befindlichen Planstadt "Neom" am Dienstag den Zuschlag gegeben.

Nachhaltigkeit sei "eine tragende Säule der Olympischen Agenda 2020+5", hieß es in der Stellungnahme. Darin habe das IOC klargestellt, "dass es eine klare Priorität für bestehende Austragungsorte gibt. Wenn diese nicht vorhanden sind, wird die Nutzung temporärer Veranstaltungsorte empfohlen."

Die Wettbewerbe sollen 2029 im Berggebiet Trojena stattfinden, das 50 Kilometer von der Küste entfernt in einer Höhe von 1500 bis 2600 m liegt. Im Winter fallen die Temperaturen zwar zeitweise auf den Gefrierpunkt, die Gegend ist allerdings staubtrocken.

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