Hartung hofft auf seine erste Olympiamedaille - Bildquelle: AFPSIDINA FASSBENDERHartung hofft auf seine erste Olympiamedaille © AFPSIDINA FASSBENDER

Tokio (SID) - Die Gedanken an das Ende seiner aktiven sportlichen Karriere beschäftigen Säbelfechter Max Hartung vor dem Start der Olympischen Spiele in Tokio. "Ganz zur Seite schieben kann ich das natürlich nicht", sagte der 31-Jährige dem SID. Er versuche aber, "das für mich positiv zu deuten und eben umso mehr den letzten Wettkampf zu genießen".

Es sei "natürlich viel, eine große Veränderung im Leben, die jetzt ansteht", sagte der zweimalige Einzel-Europameister Hartung. Nach den Sommerspielen wird er Geschäftsführer der Sportstiftung NRW und gibt seinen Posten als Präsident der Vereinigung Athleten Deutschland ab, an deren Gründung er maßgeblich beteiligt gewesen war. 

"Ich hoffe, dass das Turnier in Tokio für mich ein schöner Abschluss wird, dass ich nochmal auch nach der langen Pause jetzt zeigen kann, was ich kann, und so viel wie möglich fechten darf", sagte Hartung, der bei der dritten Teilnahme auf seine erste olympische Medaille hofft. 

Im Einzel sind die deutschen Säbelfechter am Samstag gefordert, am Mittwoch steht zudem der Team-Wettbewerb auf dem Programm.

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