Training in Olympia-Becken von Tokio. - Bildquelle: AFPSIDATTILA KISBENEDEKTraining in Olympia-Becken von Tokio. © AFPSIDATTILA KISBENEDEK

Tokio (SID) - Nach den ersten Trainingseinheiten im Olympia-Becken wächst bei den deutschen Schwimmern die Vorfreude. "Man bekommt sofort Bock auf Wettkampf, wenn man reinkommt", sagte Ex-Europameisterin Franziska Hentke und lobte die Bedingungen im Tokyo Aquatics Centre, in dem am Samstag die Schwimmwettbewerbe beginnen: "Auch die Temperatur ist prima, die Wege sind nicht zu lang."

Für die 32-Jährige, die mit dem EM-Sieg 2016 und dem WM-Silber 2017 ihre größten Erfolge feierte, sind es die zweiten Olympischen Spiele. Vor fünf Jahren in Rio de Janeiro war die Magdeburgerin als Medaillenkandidatin überraschend schon im Halbfinale gescheitert. Bei der Ankunft im Olympischen Dorf habe sie "wie schon in Rio wieder Gänsehaut" bekommen. "Und es sind schon viel mehr Aktive da als erwartet, in der Mensa war es richtig voll", sagte Hentke: "Aber vielleicht war das auch nur gerade die Rush Hour."

Die deutschen Schwimmer hoffen in Tokio auf das Ende ihrer Medaillen-Nullnummern von London und Rio. Größter Hoffnungsträger ist Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock, der bei der WM 2019 als erster Schwimmer Gold im Becken und im Freiwasser gewann. Der Langstreckenspezialist traut aber auch Hentke, Ex-Weltmeister Marco Koch, dem zweimaligen Vize-Europameister Philip Heintz und seiner Verlobten Sarah Köhler, die bei der WM 2019 in der Freiwasserstaffel Gold und über 1500 m Silber holte, eine Medaille zu.

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