Der Streit um die Liancourt-Felsen bricht wieder auf - Bildquelle: AFPSIDKWON JOO-HOONDer Streit um die Liancourt-Felsen bricht wieder auf © AFPSIDKWON JOO-HOON

Tokio - Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio ist durch die Darstellung einer kleinen Inselgruppe auf der Karte des Fackellaufes ein alter Streit zwischen Gastgeber Japan und Südkorea neu entfacht worden. Die Liancourt-Felsen im Japanischen Meer werden von beiden Ländern als ihr Territorium deklariert.

Südkorea legte Protest bei der japanischen Botschaft im Lande ein. Japan wies diesen zurück. "Japan hat der südkoreanischen Seite mitgeteilt, dass der Protest inakzeptabel ist, dass die Inselgruppe zu Japan gehört und dies die Position Japans im Japanischen Meer ist", heißt es in der Mitteilung.

Der Zwist um die Liancourt-Felsen (japanisch: Takeshima, koreanisch: Dokdo) hat bereits in der Vergangenheit immer wieder für Spannungen gesorgt. Bis 1945 wurden die Inseln von Japan verwaltet, seit 1953 werden sie von Südkorea verwaltet. Das Archipel besteht aus zwei kleineren gebirgigen Felsen, die von 33 noch kleineren Felsen umgeben sind. Die Landfläche beträgt insgesamt etwa 0,21 Quadratkilometer.

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