DOSB-Arzt hält System des IOC für sicher - Bildquelle: AFP/SID/WANG ZhaoDOSB-Arzt hält System des IOC für sicher © AFP/SID/WANG Zhao

Peking- 287 Coronafälle haben die Olympia-Organisatoren vor dem Start der Wettbewerbe am Samstag registriert - die Zahlen bewegen sich laut DOSB-Arzt Bernd Wolfarth im erwartbaren Rahmen. "Anders als während der Spiele in Tokio sind wir in Mitteleuropa derzeit in einer Hochinfektionsphase", sagte der Mediziner am Samstag: "Insgesamt wird sich das System daran beweisen müssen, wie wenige Übertragungen in der Blase zustande kommen." Im Moment gehe er von einem "sehr sicheren System" aus.

Laut der Daten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) traten 97 Prozent der bisherigen Infektionen an den ersten drei Tagen nach dem Eintritt in den geschlossenen Kreislauf auf. So auch im Team des Deutschen Olympischen Sportbundes, das vier Fälle - darunter drei Athleten - zu beklagen hat. Alle waren nach der Landung in Peking am Flughafen positiv getestet worden.

"Wir wussten, dass es schwierig ist, ganz ohne Virus einzureisen", sagte Dirk Schimmelpfennig. Die Zahl der positiven Fälle und "Close Contacts" habe sich "im Anreise-Peek" erhöht, sagte der deutsche Chef de Mission, "das ist ein organisatorisches Problem" für das IOC und das Organisationskomitee (BOCOG).

Das reagierte am Tag nach der Eröffnungsfeier gelassen. "Der erste Test am Flughafen ist die erste Verteidigungslinie. Die Situation ist unter Kontrolle", sagte Huang Chun, beim BOCOG für die Pandemie-Prävention zuständig: "In den drei Wettbewerbszonen haben sich die Fälle innerhalb der Blase nicht erhöht und die Wettbewerbe auch nicht beeinflusst."

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