Eric Frenzel musste auf die Siegerehrung verzichten - Bildquelle: AFP/SID/TOBIAS SCHWARZEric Frenzel musste auf die Siegerehrung verzichten © AFP/SID/TOBIAS SCHWARZ

Peking - Kombinierer Eric Frenzel ist einen Tag nach seinem Zusammenbruch in der Staffel wohlauf. "Es geht mir gut. Es war einfach in dem Moment die enorme Erschöpfung und das viele Laktat, was mich niedergerungen hat", sagte der 33-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Weil neben dem erschöpft im Schnee liegenden Frenzel ein roter Fleck zu sehen gewesen war, war zunächst die Befürchtung aufgekommen, Frenzel habe Blut gespuckt. Dem widersprach der dreimalige Olympiasieger aber noch einmal. "Ich habe das Bild inzwischen auch gesehen. Nach nur ein, zwei Sekunden kann man schnell diese Schlussfolgerung ziehen. Aber es war kein Blut, sondern eine der Markierungen für den Wechselbereich", sagte der Sportsoldat.

Der erst drei Tage zuvor aus der Corona-Quarantäne entlassene Frenzel war auf dem dritten Teilstück eingebrochen und hatte nach dem Gewinn der Silbermedaille sogar bei der Siegerehrung auf dem Podest gefehlt. Wenig später hatte er aber schon wieder Interviews gegeben.

Frenzel wiederholte zudem seine Äußerung, das Peking "höchstwahrscheinlich" seine letzten Olympischen Spiele waren. Über seinen weiteren Karriereverlauf wolle er erst nach Saisonende entscheiden. "Wenn das Ganze abgehakt ist, finde ich sicher den Moment, mir Gedanken darüber zu machen", sagte er.

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