Jamanka fuhr im Zweierbob ihr letztes olympisches Rennen - Bildquelle: AFP/SID/DANIEL MIHAILESCUJamanka fuhr im Zweierbob ihr letztes olympisches Rennen © AFP/SID/DANIEL MIHAILESCU

Peking - Für Bob-Pilotin Mariama Jamanka waren ihre zweiten Olympischen Winterspiele auch die letzten. Das stellte die 31-Jährige am Samstag kurz nach dem Gewinn der Silbermedaille in China klar. Die vier Jahre bis Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026 seien "definitiv zu lang", sagte Jamanka: "Nach den letzten Jahren, die sehr kräftezehrend waren, bin ich unfassbar glücklich über diese Medaille. Es sind meine letzten Olympischen Spiele, deswegen bin ich doppelt froh."

Jamanka hatte 2018 in Pyeongchang völlig überraschend Olympia-Gold im Zweierbob gewonnen, in der Folge aber auch viele Enttäuschungen erlebt. Die Silbermedaille am Samstag hinter Teamrivalin Laura Nolte sei daher "nicht abzusehen" gewesen: "Die letzten Jahre waren nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte." Über ihre nahe Zukunft habe sie aber noch nicht entschieden, so Jamanka. So sei St. Moritz, Schauplatz der kommenden WM 2023, "immer eine Reise wert."

Jamanka benötigt allerdings eine neue Anschieberin, da Alexandra Burghardt sich wieder auf ihre Karriere in der Leichtathletik konzentrieren wird. Deutschlands derzeit beste Sprinterin hatte erst im vergangenen Sommer ihr Olympia-Debüt in Tokio gefeiert, nun nahm sie die anstehenden Spiele 2024 ins Visier. Der Erfolg in der Eisrinne sei "ein großer Ansporn für Paris. Jetzt freue ich mich erstmal über diese Medaille."

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