Johannes Kühn geht in Peking an den Start - Bildquelle: AFP/SID/TOBIAS SCHWARZJohannes Kühn geht in Peking an den Start © AFP/SID/TOBIAS SCHWARZ

Frankfurt am Main - Biathlon-Medaillenhoffnung Johannes Kühn sieht sich nach seiner Corona-Infektion für die Olympischen Spiele in Peking nicht in Topform. "Ich hatte zehn Tage Trainingsausfall, das war nicht ganz ideal. Ich bin nicht ganz zufrieden, wie der Stand ist", sagte der 30-Jährige in einer Medienrunde. Er hoffe, formmäßig bei "85 Prozent" zu sein. Alles darunter sei in der Restzeit "schwierig aufzuholen".

Zumindest gesundheitlich gehe es ihm mittlerweile wieder "sehr ordentlich", führte der Sieger des Sprints von Hochfilzen aus: "Ich habe zwei Tage ein bisschen Husten gehabt, und die Nase war zu. Manchmal muss ich mich noch räuspern". Es sei nicht so schlimm, aufgrund der vergangenen Wochen seien seine Erwartungen allerdings bei "Null".

Deutlich ambitionierter als Kühn kann Benedikt Doll nach seinem jüngsten Sieg im Massenstart von Antholz nach Peking reisen. Er werde nach seinem Triumph "ein wenig entspannter rüberreisen", sagte der Schwarzwälder: "In den Einzel-Rennen habe ich schon Lust, um das Podest zu kämpfen. Aber es ist kein Geschenk, da drüben fängt alles bei Null an." Es gehe erst um die Teil-Elemente Schießen und Laufen, "bevor man an die Medaillen denkt."

Die deutschen Biathleten absolvieren derzeit ihr Abschlusstrainingslager in der Höhe von Antholz, ehe am Montag der Flieger nach China geht. Mit der Mixed Staffel findet das erste Rennen am 5. Februar statt.

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