Payer kritisiert Umgang mit Coronafall scharf - Bildquelle: AFP/SID/MARCO BERTORELLOPayer kritisiert Umgang mit Coronafall scharf © AFP/SID/MARCO BERTORELLO

Peking - Snowboarder Alexander Payer hat den Umgang der chinesischen Verantwortlichen mit seiner positiv auf Corona getesteten Freundin scharf kritisiert. "Das hatte fast schon Deportationscharakter", sagte der Österreicher über den Transport von Sabine Schöffmann in ein olympisches Quarantänehotel: "Dass das vom IOC toleriert wird, finde ich sehr schade."

Mitfavoritin Schöffmann (29) hatte aufgrund ihres Positivtests ihr Olympia-Debüt im Parallel-Riesenslalom am Dienstag verpasst. In seiner Instagram-Story postete Lebensgefährte Payer ein Video, das zeigt, wie fünf Personen in weißen Ganzkörperschutzanzügen Schöffmann aus dem Hotel in Zhangjiakou abholen. "Das sind Bilder, die man im Fernsehen nicht zu sehen bekommt", schrieb er dazu.

Schöffmann selbst teilte mit, dass es ihr im Quarantänehotel gut gehe. 2014 hatte sie die Qualifikation für die Winterspiele knapp verpasst, 2018 verhinderten Verletzungen ihre Teilnahme.

Der ebenfalls positiv getestete deutsche Kombinierer Eric Frenzel hatte nach scharfer Kritik des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an seinen Quarantäne-Bedingungen in ein größeres Zimmer umziehen dürfen.

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