Hockey-Olympiasieger Martin Häner - Bildquelle: pixathlonpixathlonSIDOliver BehrendtHockey-Olympiasieger Martin Häner © pixathlonpixathlonSIDOliver Behrendt

Berlin - Die deutschen Spitzensportler prüfen in der Diskussion um eine mögliche Olympia-Absage eine Stellungnahme an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). "Wir haben morgen eine Telefonkonferenz mit allen Athletenvertretern aus den verschiedenen Sportarten, wo es darum geht, ob wir als Athleten eine Empfehlung an den DOSB geben", sagte Hockey-Olympiasieger Martin Häner im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Samstag.

Häner (31), der auch als Assistenzarzt im Berliner Martin-Luther-Krankenhaus von der Corona-Pandemie betroffen ist, zeigt durchaus Verständnis dafür, dass IOC-Präsident Thomas Bach vom Zeitplan für Tokio noch nicht abrücken will. "Wie man es auch macht, kann man glaube ich keine richtige Entscheidung treffen. Das gilt für das IOC, aber auch für die Empfehlungen des DOSB und für uns Athleten genauso", sagte Häner.

Sollte sich die Situation nicht merklich bessern, kann sich der Hockeyspieler keine Sommerspiele in diesem Jahr vorstellen. "Am Ende muss die Gesundheit der Sportler, aber auch die der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen", sagte Häner: "Wir wollen kein Faktor sein, diese Krankheit - sollte sie dann noch bestehen - weiter in der Welt zu verbreiten."

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