Putin kritisiert Peking-Boykott westlicher Staaten - Bildquelle: AFP/SID/NATALIA KOLESNIKOVAPutin kritisiert Peking-Boykott westlicher Staaten © AFP/SID/NATALIA KOLESNIKOVA

Berlin (SID) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor den Olympischen Winterspielen in Peking westliche Staaten für ihren diplomatischen Boykott kritisiert. "Wir sind gegen jeden Versuch, den Sport zu politisieren, und gegen jeden Boykott", sagte er am Dienstag während eines Online-Meetings mit russischen Sportlern. Zuvor hatten beispielsweise die USA und Großbritannien mitgeteilt, wegen der Menschenrechtsverletzungen in China keine Regierungsvertreter zu entsenden.

Den russischen Athletinnen und Athleten wünschte Putin derweil "triumphale Leistungen. Wir zu Hause werden Sie unterstützen und stolz auf Ihre Erfolge sein", sagte der Kremlchef. Den 212 Aktiven ist es in Peking erlaubt, als neutrale Sportlerinnen und Sportler zu starten, sofern sie keine Doping-Vorgeschichte haben.

Nachdem Russland bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Staatsdoping nachgewiesen wurde, sind russische Offizielle wie Putin von internationalen Events ausgeschlossen. Ausnahmen gibt es für Vertreter, die von der Staatsführung des Gastgebers eingeladen worden sind. Dies hatte Chinas Präsident Xi Jinping im Fall Putin getan.

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