Radfahrer Degenkolb will zu den Olympischen Spielen - Bildquelle: AFPSIDPHILIPPE LOPEZRadfahrer Degenkolb will zu den Olympischen Spielen © AFPSIDPHILIPPE LOPEZ

Köln - Radprofi John Degenkolb kann die Olympischen Spiele 2020 in Tokio kaum erwarten. "Olympia hat für mich einen riesigen Stellenwert. Alleine, weil es nur alle vier Jahre stattfindet. Aber auch, weil dort eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, weil eben ganz viele verschiedene Sportler aus allen möglichen Disziplinen dabei sind", sagte Degenkolb dem Nachrichtenportal t-online.de.

Noch allerdings muss sich Degenkolb erst für das Großereignis qualifizieren. Die Erwartungshaltung bei einer Teilnahme will er nicht zu hoch ansetzen. "Ich wäre gerne in Tokio dabei, bin aber realistisch genug, um zu sehen, dass ich garantiert nicht der Top-Favorit auf eine Medaille wäre", stellte er klar.

Begeistert zeigte sich der Klassikerspezialist von der 234 km langen Strecke, die beim Straßenrennen am 25. Juli 2020 befahren wird und deren Ziel auf der alten Formel-1-Strecke in Fuji liegt. "Das ist ein Hammer-Kurs. Gewürzt mit allem, was es für ein episches Rennen braucht", sagte der 30-Jährige: "Eine extrem lange Distanz, ziemlich viele Höhenmeter, mit dem Mount Fuji sogar ein heiliger Berg, Highspeed-Abschnitte auf dem Formel-1-Kurs."

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