Rudern: 2016 wurden Schulze und Co.Olympiasieger - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDRudern: 2016 wurden Schulze und Co.Olympiasieger © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Ruder-Olympiasieger Karl Schulze hat mit den Folgen der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio zu kämpfen. "Ich bin nach der Entscheidung schon in ein kleines Motivationsloch gefallen", sagte der zweimalige Goldmedaillengewinner im Doppelvierer in der ZDF-Sportreportage: "Ich muss mich da jetzt erst mal rauskämpfen. Man muss quasi eine Saisonpause machen, obwohl diese noch nicht einmal angefangen hat. Das ist schon schwierig."

Existenzielle Sorgen muss sich der 32-Jährige aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Bundespolizei und der Sportförderung zwar nicht machen, sehr wohl aber Gedanken um seine Zukunft: "Die Grundversorgung ist dadurch zum Glück abgesichert", sagte der gebürtige Dresdner: "Mein kompletter Lebensplan ist aber über den Haufen geworfen worden. Jetzt ist die Frage, wie man sich im kommenden Jahr neu aufstellt, gerade auch finanziell in Sachen Sponsoren."

Die für Juli und August geplanten Olympischen und Paralympischen Spiele waren am Dienstag aufgrund der Coronakrise ins Jahr 2021 verschoben worden.

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