Olaf Tufte (r.) denkt über Karriereende nach - Bildquelle: AFPSIDDAMIEN MEYEROlaf Tufte (r.) denkt über Karriereende nach © AFPSIDDAMIEN MEYER

Köln - Der zweimalige Ruder-Olympiasieger Olaf Tufte wird seine Karriere wegen der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 wohl beenden. "Ich habe keine Lust, dieses Kapitel jetzt zu schließen. Dann hätte ich vier Jahre weggeworfen. Aber wenn ich heute entscheiden müsste, müsste ich nein sagen. So wie es ist, kann ich nicht weitermachen", sagte Tufte der Zeitung VG.

Der 43-Jährige gewann 2004 in Athen und 2008 in Peking Gold im Einer. Zudem holte der zweimalige Weltmeister Silber 2000 in Sydney und Bronze 2016 in Rio, jeweils im Doppelzweier. In Tokio sollte er im norwegischen Doppelvierer sitzen.

Sein erster Gedanke nach der Nachricht von der Verschiebung sei gewesen: "Dann kann ich mir heute Abend ein Pils genehmigen, ohne mich um meine Form für Juli zu sorgen", sagte Tufte. Die Entscheidung sei richtig, weil die Athleten jetzt Gewissheit hätten - auch wenn das für ihn das Karriereende bedeuten könnte. Als Grund nannte der Landwirt und Unternehmer vor allem wirtschaftliche Zwänge.

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