Kea Kühnel geht euphorisch in den Wettkampf - Bildquelle: AFPSIDKIRILL KUDRYAVTSEVKea Kühnel geht euphorisch in den Wettkampf © AFPSIDKIRILL KUDRYAVTSEV

Pyeongchang - Ski-Freestylerin Kea Kühnel hat nach ihrem ersten Slopestyle-Training bei Olympischen Winterspielen eine geradezu euphorische Zwischenbilanz gezogen. "Geil. Es war mega aufregend, oben zu stehen und die vielen Möglichkeiten zu sehen", sagte die 26-Jährige am Mittwoch in Pyeongchang.

Kühnel hatte den Sprung zu den Spielen auf den letzten Drücker geschafft. Als Nummer 27 der Weltrangliste stand ihr zunächst kein Ticket für das 24er-Feld zu.

Weil nicht alle Nationen ihre Quotenplätze nutzten, rückte Kühnel nach. "Ich wusste gar nicht, wohin mit den ganzen Gedanken. Dass ich es geschafft habe und hier sein darf, ist eine geile Erfahrung", sagte sie.

Ski-Freestyle mit Zukunft in Deutschland

Zumal Kühnel nicht in einem Skisportort aufwuchs, sondern aus Bremerhaven stammt. "Eigentlich bedeutet das ja, es ist egal, woher du kommst - du kannst in dieser Sportart immer erfolgreich sein, an deine Grenzen kommen oder mit der Weltelite mithalten." Ski-Freestyle, meinte sie, "könnte für Deutschland Zukunft haben".

Kühnel holte sich beim ersten Training Sicherheit für ihren Wettbewerb am Samstag, der mit der Qualifikation startet (10.00 Uhr OZ/2.00 Uhr MEZ). Anfangs sei es trotz des Windes gut gegangen, berichtete sie, "aber mit der Zeit wurde es stürmischer, man konnte nicht mehr einschätzen, aus welcher Richtung er kam".

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