Transperency fordert Umdenken im deutschen Sport - Bildquelle: AFPSIDBEHROUZ MEHRITransperency fordert Umdenken im deutschen Sport © AFPSIDBEHROUZ MEHRI

Berlin - Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat wegen der anhaltenden Coronakrise eine neue Ausrichtung der deutschen Strategie für Großveranstaltungen im Sport gefordert. Zudem müssten die Bemühungen um eine deutsche Bewerbung mit der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Spiele 2032 sofort beendet werden.

"Die Spekulationen über eine baldige deutsche Bewerbung für die Spiele 2032 sind zu beenden, die Menschen haben andere Sorgen als eine Fortsetzung der laufenden Kampagne in Nordrhein-Westfalen", sagte Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland.

DOSB unterstützt private Initiative von NRW

Nach der Verschiebung der Fußball-EM und der Olympischen Spiele sei eine Neubewertung der nationalen Strategie für Großevents enorm wichtig. "Erst nach Fertigstellung der Strategie kann in einem transparenten Verfahren die Debatte um eine deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele beginnen", sagte Schenk.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte zuletzt der privaten Initiative von NRW für eine Bewerbung um die Sommerspiele 2032 seine Unterstützung signalisiert. Auf seiner Vorstandssitzung Ende April wollte sich der DOSB mit dem Thema intensiv beschäftigen. Hamburg und Berlin hatten sich aus dem nationalen Rennen um Olympia in zwölf Jahren verabschiedet.

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