Olympiasieger Andreas Wellinger hat Luft nach oben - Bildquelle: AFPSIDJONATHAN NACKSTRANDOlympiasieger Andreas Wellinger hat Luft nach oben © AFPSIDJONATHAN NACKSTRAND

Pyeongchang - Olympiasieger Andreas Wellinger hat im letzten Training vor der zweiten Einzelentscheidung der Winterspiele in Pyeongchang erneut Luft nach oben gezeigt. Normalschanzen-Triumphator Wellinger (Ruhpolding) war 24 Stunden vor der Qualifikation zur Großschanze im ersten Durchgang als Neunter sogar nur fünftbester Springer des starken DSV-Quintetts. In den weiteren Durchgängen reichte es für den 22-Jährigen zu Platz elf und sieben.

"Das war gut, aber ausbaufähig. Weiter üben", sagte Wellinger. Der Gesamtweltcup-Zweite Richard Freitag (Aue) überzeugte dagegen als Dritter, Zweiter und Fünfter. Markus Eisenbichler (Siegsdorf) zeigte mit den Rängen sieben, 18 und sechs Schwankungen.

Geiger punktet im Rennen um Startplatz

Im Kampf um den vierten Startplatz für die Qualifikation am Freitag (21.30 Uhr OZ/13.30 Uhr MEZ) punktete Karl Geiger (Oberstdorf), der überraschend einen Durchgang gewann und zudem die Plätze vier und zwei belegte. "Das waren echt gute Sprünge. Für Stephan tut es mir leid", sagte Geiger. Stephan Leyhe (Willingen), der beim Wettbewerb schon von der Normalschanze zuschauen musste, reichten ein sechster und zwei neunte Ränge wohl nicht.

Den besten Eindruck unter den deutschen Kontrahenten hinterließ der polnische Sotschi-Doppelolympiasieger Kamil Stoch, der Durchgang zwei mit der Tagesbestweite von 139,5 m gewann.

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