Luitz kämpft vor dem CAS um seinen ersten Weltcup-Sieg - Bildquelle: AFPSIDSAMUEL KUBANILuitz kämpft vor dem CAS um seinen ersten Weltcup-Sieg © AFPSIDSAMUEL KUBANI

Lausanne (SID) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird nach der Aberkennung des ersten Weltcup-Sieges von Stefan Luitz durch den Ski-Weltverband FIS am Freitag sein Urteil bekannt geben. Das teilte Anne Jakob, Anwältin des Allgäuers, dem SID nach der Verhandlung am Montag mit. 

Die FIS hatte Luitz nachträglich disqualifiziert, weil er bei seinem Erfolg am 2. Dezember beim Riesenslalom in Beaver Creek/USA durch die Nutzung von Sauerstoff gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen habe. Dagegen hat Luitz vor dem CAS Widerspruch eingelegt.

Luitz hatte in Beaver Creek zwischen beiden Läufen Sauerstoff eingeatmet. Die Nutzung bei einem Rennen ist laut Artikel 2.12 der FIS-Anti-Doping-Regeln allerdings untersagt. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verbietet die Nutzung dagegen nicht. Die Luitz-Seite argumentiert, dass die FIS-Regel im Widerspruch zum WADA-Code stehe und in diesem Fall - nach den eigenen Regeln der FIS - der WADA-Code vorgehen müsse.