Darf sich noch Hoffnungen machen: Markus Eisenbichler - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDDarf sich noch Hoffnungen machen: Markus Eisenbichler © PIXATHLONPIXATHLONSID

Oberstdorf - Markus Eisenbichler (Siegsdorf) darf beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf noch auf eine Podestplatzierung hoffen. Der deutsche Rekordhalter kam im ersten Durchgang auf der Heini-Klopfer-Schanze auf 224,5 m und liegt damit als bester DSV-Adler mit 207,1 Punkten auf Platz sieben. Der Rückstand auf Platz drei beträgt umgerechnet nur gut drei Meter.

Die Führung übernahm Polens Skiflug-Vizeweltmeister Kamil Stoch (Polen) mit 233,0 m (225,9) vor seinem Landsmann Piotr Zyla, der mit 236,0 m (215,7) bei längerem Anlauf den weitesten Sprung landete. Dritter ist der Österreicher Stefan Kraft (210,9). Der Gesamtweltcup-Führende Ryoyu Kobayashi (Japan) kam nur auf Platz zwölf.  

Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) zeigte sich weiter verbessert und geht nach 209,0 m als 13. ins Finale, direkt dahinter liegt der Oberstdorfer Lokalmatador Karl Geiger (209,5) auf Platz 14. Richard Freitag (Aue), im Vorjahr bei der Flug-WM in Oberstdorf Dritter, kam mit 203,5 m auf Rang 18. Stephan Leyhe (Willingen) hatte Pech mit den Bedingungen, flog bei starkem Rückenwind nur auf 198,5 m und liegt damit auf Platz 21.

Junioren-Teamweltmeister Constantin Schmid (Oberaudorf) verpasste als 31. mit 194,0 m das Finale der besten 30 knapp. Martin Hamann (Aue) war als 44. in der Qualifikation am Wettkampf der Top 40 vorbeigeflogen.