Hofmeister startet als Titelverteidigerin in den Weltcup - Bildquelle: AFP/SID/BEN STANSALLHofmeister startet als Titelverteidigerin in den Weltcup © AFP/SID/BEN STANSALL

Köln (SID) - Ramona Hofmeister, dreimalige Weltcup-Gesamtsiegerin im Snowboard, startet mit einer nicht ganz optimalen Vorbereitung am Wochenende beim Weltcup-Auftakt in Winterberg. "Das letzte Gefühl fehlt noch", sagte die 26-Jährige aus Bischofswiesen, aber im Rennen sei letztendlich "sowieso wieder alles anders".

Da im Alpenraum zuletzt schlechte Pistenverhältnisse herrschten, wurde spontan ein Trainingsausflug nach Finnland unternommen. "Gefühlt hatten wir in den vergangenen Wochen wenig gute Schneetage", sagte Hofmeister. Auch der Trip in den Norden verschaffte ihr keine volle Zufriedenheit vor der angestrebten Titelverteidigung im Gesamtweltcup, um ihre Ambitionen macht die Olympiadritte von 2018 aber kein Geheimnis: "Mein Ziel ist es immer, ganz oben zu stehen." Sie wolle aber vor allem "mit Spaß und möglichst wenig Druck in die Saison gehen".

Der Snowboard-Weltcup (10. und 11. Dezember) kehrt nach dreijähriger Pause nach Winterberg zurück. Bisher herrschen dort nach Angaben des nationalen Verbandes Snowboard Germany gute Wetterverhältnisse für den Wettkampf, ein finaler Lagebericht soll aber Freitagvormittag erfolgen. Am Samstag steht zunächst der Parallel-Slalom im Team auf dem Plan, Sonntag (jeweils 10.20 Uhr/ZDF) starten die Athleten dann im Einzelwettbewerb des Parallel-Slalom.

Das deutsche Aufgebot: Ramona Hofmeister, Carolin Langenhorst, Melanie Hochreiter (alle Bischofswiesen), Cheyenne Loch (Schliersee), Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham), Yannik Angenend (Lengdorf), Elias Huber, Kaijo Taniguchi (beide Berchtesgaden), Ole Mikkel Prantl (Schönau), Max Kühnhauser (Schönau)

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