Bundesministerium erhöht Sportetat für 2020 - Bildquelle: ImagoBundesministerium erhöht Sportetat für 2020 © Imago

Berlin - Der deutsche Sport darf sich erneut über eine bessere finanzielle Ausstattung freuen. Das Bundesinnenministerium (BMI) hat als größter Förderer seinen Sportetat für das Jahr 2020 um 30 Millionen Euro auf rund 264 Millionen Euro erhöht. Das beschloss der Haushaltsausschuss in der Nacht zu Freitag in seiner Bereinigungssitzung.

Durch die erneute Erhöhung stieg der BMI-Etat für den deutschen Sport in den letzten drei Jahren um rund 100 Millionen Euro. Wichtigster Grund für die Anhebung ist die Reform zur Spitzensportförderung, für die die Politik mehr Geld in Aussicht gestellt hatte. 

Etat-Erhöhung für European Championships 2022

Auch Großevents werden besser bezuschusst. Für die Biathlon- und Rodel-WM in Oberhof 2023 stellt das BMI zehn Millionen Euro zur Verfügung, die Biathlon-EM 2022 im Arberland (Bayerischer Wald) erhält 1,7 Millionen Euro. Für die Ausrichtung der European Championships 2022 in München wurde der Etat um 2,8 auf 33,2 Millionen Euro erhöht. Zwei Millionen Euro fließen in den Ausbau der Bogenschießanlage in Berlin.

Für Maßnahmen der gezielten Olympiavorbereitung auf die Sommerspiele 2020 in Tokio wurden zusätzlich drei Millionen Euro ausgeschüttet, rund zehn Millionen Euro gab es für 22 Bundessportverbände in nichtolympischen Sportarten. Die Zuschüsse für das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin stiegen um 280.000 Euro, das Institut für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in Leipzig erhält 400.000 Euro mehr.

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