Für die Anhörungen werden strikte Maßnahmen getroffen - Bildquelle: AFPSIDFABRICE COFFRINIFür die Anhörungen werden strikte Maßnahmen getroffen © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Köln (SID) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat trotz der sich verschärfenden Corona-Pandemie die für 2. bis 5 November geplante Anhörung über den "Fall Russland" bestätigt. Wie der CAS am Dienstag mitteilte, würden bei der Anhörung strikte Maßnahmen getroffen. So wird das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit an einem geheimen Ort in Lausanne stattfinden. Die beteiligten Parteien, Anwälte, Zeugen und Experten werden persönlich oder per Videokonferenz der Anhörung beiwohnen.

Wie der CAS weiter erklärte, werde es nach dem Ende der angesetzten Verhandlungstage kein sofortiges Urteil geben. Dies ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Dem Schiedsgericht sitzt der Australier Mark Williams vor.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte am 9. Dezember 2019 wegen Manipulationen an Daten aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor Sanktionen gegen Russland verhängt. Das Land darf unter anderem für vier Jahre als Nation nicht an sportlichen Großereignissen wie Olympia oder Weltmeisterschaften teilnehmen oder diese ausrichten.

Russische Sportler dürfen aber bei diesen Events unter bestimmten Voraussetzungen als "neutrale Athleten" starten. Der wenig später folgende Einspruch Russlands hatte aufschiebende Wirkung, die Sperre ist noch nicht in Kraft getreten.

Die Anhörung vor dem CAS war ursprünglich zunächst für Ende April ins Auge gefasst worden, wurde wegen der Corona-Pandemie aber zunächst auf Juli und dann auf November verschoben.

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