Die Profi-Ligen können kaum auf finanzielle Unterstützung vom Bund hoffen. - Bildquelle: imago/blickwinkelDie Profi-Ligen können kaum auf finanzielle Unterstützung vom Bund hoffen. © imago/blickwinkel

Berlin - In Zeiten der Coronavirus-Krise können die Profiklubs des deutschen Sports nur bedingt auf finanzielle Unterstützung durch den Bund hoffen. Sowohl das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium (BMI) als auch das Wirtschaftsministerium vermieden große Versprechungen.

Für Profi-Ligen stehen keine Haushaltsmittel des Bundes zur Verfügung

"Der deutsche Sport ist autonom organisiert", erklärte das BMI auf Anfrage von Sport1 und verwies auf die Selbstbestimmung der Klubs (Subsidiaritätsprinzip). "Danach wird eine Förderung generell nur dann gewährt, wenn die Zuwendungsempfänger ihre eigenen Finanzierungsmöglichkeiten voll ausgeschöpft haben", hieß es.

Hoffnungen der Klubs auf finanzielle Unterstützung erteilte das BMI eine Absage: "Für den Sport auf Ebene der Vereine, unabhängig davon, ob diese auf Profi- oder Amateurebene angesiedelt sind, stehen keine Haushaltsmittel des Bundes zur Verfügung. Dies gilt auch für die Profi-Ligen."

Mögliche Unterstützungen nur in Form von Krediten

Unterstützung könnte es womöglich vom Wirtschaftsministerium geben, allerdings nur in Form von Krediten. "Zur Unterstützung von Unternehmen stehen kurzfristig wirksame Instrumente bereit", teilte das Ministerium Sport1 mit. Bei kurzfristigen Liquiditätsproblemen könnten Unternehmen mit Bürgschaften und Krediten unterstützt werden. "Voraussetzung ist, dass es sich um ein gewerbliches Unternehmen handelt", teilte die Behörde mit.

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