WADA-Präsident Craig Reedie - Bildquelle: AFPSIDArchivTOFIK BABAYEVWADA-Präsident Craig Reedie © AFPSIDArchivTOFIK BABAYEV

Moskau (SID) - Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die Entscheidung über eine Wiederaufnahme der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA im Zuge der Staatsdoping-Affäre um eine Woche nach hinten verschoben. Wie die WADA am Samstag via Twitter mitteilte, werden die Mitglieder des Exekutiv-Komitees die jüngsten Berichte aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor am 22. Januar in einer Telefonkonferenz diskutieren. Eine Entscheidung soll unmittelbar im Anschluss bekannt gegeben werden. 

Ursprünglich sollte das zuständige Gremium am 14. und 15. Januar über mögliche Konsequenzen beraten. Mitglieder der Exekutive hätten jedoch um zusätzliche Zeit gebeten, um die Empfehlung des unabhängigen WADA-Kontrollgremiums CRC, das seinen Bericht nach jüngsten WADA-Angaben bis spätestens zum 17. Januar an die Exekutiv-Mitglieder vorlegen soll, zu bewerten.

Im Laufe der Woche hatten WADA-Inspekteure im zweiten Anlauf endlich Zugang zu den Daten des Laboratory Information Management Systems (LIMS) erhalten. Ursprünglich waren die Freigabe der Datensammlung sowie der Zugang zum Anti-Doping-Labor bis zum 31. Dezember 2018 Bedingung für die umstrittene Wiederaufnahme der RUSADA durch die WADA im vergangenen September gewesen. Dieses Ultimatum hatte Russland allerdings verstreichen lassen.

Das Expertenteam der WADA hatte Moskau kurz vor Weihnachten mit leeren Händen verlassen müssen, da ihre technische Ausrüstung nicht nach russischem Recht zertifiziert war. Kolobkow versicherte am vergangenen Donnerstag, dass das Problem behoben sei. Weiter sei Russland nicht für die entstandene Verzögerung verantwortlich, beteuerte der Minister.

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