Früher Ruderer, jetzt Athletensprecher: Jonathan Koch - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDFrüher Ruderer, jetzt Athletensprecher: Jonathan Koch © PIXATHLONPIXATHLONSID

Lausanne - Der Verein Athleten Deutschland e.V. hält vor dem größten Athleten-Forum aller Zeiten am Wochenende in Lausanne an seinen Forderungen fest und strebt eine größere Beteiligung von Spitzensportlern an den Milliarden-Einnahmen des IOC durch die Olympischen Spiele an. Gleichzeitig will die Athletenvertretung eine größere Unabhängigkeit für Kadersportler erreichen.

"Alles im Sport wird professioneller. Nur zwei Dinge sind bei dieser Entwicklung nicht mitgekommen, und das sind auch unsere Kernthemen: Die Unabhängigkeit der Athleten in ihrer Interessenvertretung und die direkte Beteiligung an den Einnahmen", sagte Athletensprecher Jonathan Koch vor seinem Flug nach Lausanne dem SID.

Die Forderungen der deutschen Athleten sind gleichermaßen frech wie verständlich. 25 Prozent aller IOC-Einnahmen in einem olympischen Zyklus sollen direkt an die Sportler, zehn Prozent ohne Umwege an die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gehen. In Summe entspricht dies auf Grundlage der aktuellen IOC-Einnahmen aus Übertragungs- und Vermarktungsrechten in Höhe von etwa fünf Milliarden Euro für den jüngsten Olympiazyklus 1,75 Milliarden Euro.

Sämtliche 206 Nationalen Olympischen Komitees sowie Athletenvertreter der WADA, des Behindertensports und der Organisationskomitees wurden in die Stadt des IOC-Hauptquartiers eingeladen. Das Athletenforum bietet die Möglichkeit, "einander zuzuhören, Diskussionen zu führen und voneinander zu lernen", wie Kirsty Coventry, Vorsitzende der offiziellen IOC-Athletenkommission, sagt.

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