Hörmann sieht drei mögliche Partner für Olympiabewerbung - Bildquelle: AFPSIDPATRIK STOLLARZHörmann sieht drei mögliche Partner für Olympiabewerbung © AFPSIDPATRIK STOLLARZ

Frankfurt/Main (SID) - Präsident Alfons Hörmann sieht für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) drei Partner für eine mögliche Olympiabewerbung. Neben der Initiative Rhein-Ruhr 2032, die Hörmann als "beeindruckend" bezeichnete, sei der Deutsche Olympische Sportbund auch mit Berlin und Hamburg in Gesprächen. Auf einen Termin für eine Entscheidung wollte sich Hörmann aber auch auf der 16. Mitgliederversammlung des DOSB in Frankfurt/Main nicht festlegen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte sich zuvor "ausdrücklich zu einer Olympiabewerbung" bekannt. "Wir wollen es und können es auch", sagte der CSU-Politiker: "Wir sollten nicht nachlassen, weitere Großereignisse bis zu Olympischen Spielen nach Deutschland zu holen." Hörmann nahm den Wunsch seines Parteifreundes "als Arbeitsauftrag mit". Seehofer sieht eine Chance auf ein positives Bürgervotum, "wenn wir den Eindruck wegbekommen, es gehe bei Olympia in erster Linie um Kommerzialisierung".

Zuletzt war der DOSB mit Bewerbungen für München (2022) und Hamburg (2024) an Referenden gescheitert. Bisher hat nur die Privatinitiative Rhein-Ruhr für die Sommerspiele 2032 ein konkretes Konzept. Gründer Michael Mronz darf auf die parteiübergreifende Unterstützung im Landtag von NRW und bei den Oberbürgermeistern der möglichen Ausrichterstädte zählen.

Es sei aber "eine Selbstverständlichkeit, dass man mit Städten, die zuletzt Partner waren, im Gespräch" bleibe, sagte Hörmann. Berlins hatte sich erfolglos um die Sommerspiele 2000 beworben.

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