Für Bach sind Flüchtlinge im Sport "eine Bereicherung" - Bildquelle: AFPSIDFABRICE COFFRINIFür Bach sind Flüchtlinge im Sport "eine Bereicherung" © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Lausanne (SID) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Namen der 37 Kandidaten bekannt gegeben, die bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio für einen Platz im Flüchtlingsteam in Frage kommen. Dazu zählen vier Athleten, die mittlerweile in Deutschland leben und trainieren. Auch die in Berlin beheimatete Schwimmerin Yusra Mardini, die ursprünglich aus Syrien stammt, kann sich wieder Hoffnungen auf ein Olympia-Ticket machen.

"Am Weltflüchtlingstag feiern wir die Kraft, den Mut und die Ausdauer der Millionen von Flüchtlingen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach in Lausanne. Man wolle zeigen, dass Flüchtlinge "eine Bereicherung für den Sport und für die gesamte Gesellschaft sind", meinte der deutsche IOC-Präsident.

Die Flüchtlinge, die für das Tokio-Team in Frage kommen, stammen aus Ländern wie Afghanistan, Kamerun, Sudan und Äthiopien. Auch alle zehn Flüchtlinge, die in Rio an den Start gegangen waren, sind wieder in der Auswahl. Die drei weiteren Kandidaten aus Deutschland, die neben Mardini auf der Liste stehen, sind in den Sportarten Taekwondo und Karate zu Hause.

In der Qualifikation gelten für die Flüchtlinge besondere Bedingungen. "Wir wollen aber, dass die Flüchtlinge so weit wie möglich an die allgemein gültigen Kriterien herankommen", sagte Bach. Erst nach der Qualifikation könne man sagen, wie groß das Team wird. Im Juni 2020 soll das Team stehen.

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