"Operation Aderlass": Erste Sportlerin unter Verdacht - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSID"Operation Aderlass": Erste Sportlerin unter Verdacht © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln (SID) - Der Doping-Skandal um den Erfurter Sportarzt Mark S. zieht weitere Kreise, nun ist auch die erste Sportlerin unter Verdacht geraten. Der Radsport-Weltverband UCI sperrte die Österreicherin Christina Kollmann-Forstner provisorisch. Hinweise auf ein mögliches Dopingvergehen habe die UCI von den Ermittlungsbehörden nach der "Operation Aderlass" erhalten. In Österreich war der Fall bereits am Mittwoch bekannt geworden.

Kollmann-Forstner hatte 2018 mit dem Mountainbike Silber bei der Marathon-WM gewonnen. Im April erklärte die 31-Jährige überraschend ihren Rücktritt. Laut Mitteilung der NADA besteht bei Kollmann-Forstner der konkrete Verdacht auf Blutdoping, sie soll auch Wachstumshormone verwendet haben. Kollmann-Forstner stand zuletzt beim deutschen Rennstall Texpa-Simlon unter Vertrag.

Im Rahmen der im Februar bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld gestarteten "Operation Aderlass" wurden bisher Namen von 16 Sportlern aus sieben Nationen genannt. Insgesamt sollen 21 Sportler verwickelt sein - aus dem Radsport, Langlauf, Biathlon, Eisschnelllauf und der Leichtathletik.

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