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Wintersport

Kein "Beinbruch": Curling-Bundestrainer mit gemischtem EM-Fazit

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© IMAGO/SID/Antti Aimo-Koivisto

Curling-Bundestrainer Uli Kapp blickt mit gemischten Gefühlen auf das Abschneiden der deutschen Männer bei der EM im finnischen Lohja. "Die spielerische Leistung war sehr gut, Platz fünf tut ein bisschen weh. Aber es ist alles andere als ein Beinbruch", sagte Kapp: "Wir haben in der Summe sehr gute Leistungen erbracht und können auf jeden Fall sehr optimistisch auf die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo blicken."

Der Titelverteidiger um Skip Marc Muskatewitz war auf bittere Weise und trotz sechs Siegen aus neun Spielen in der Vorrunde ausgeschieden. Zumindest die WM-Qualifikation sicherten die Männer mit einem Platz unter den ersten acht - ganz im Gegensatz zu den deutschen Frauen. Auf Platz neun verpasste das junge Team um Skip Sara Messenzehl den WM-Quali-Rang sieben.

"Wir haben eine sehr junge Mannschaft", erklärte Kapp: "Und da konnten wir nicht so vermessen sein, dass das jetzt alles gleich klappt, das ist noch eher ein bisschen Stückwerk." Es sei so "natürlich ernüchternd. Es wäre schön gewesen, den Traum zu leben, bei der WM dabei zu sein. Jetzt müssen wir uns aber trotzdem nicht zu lange damit aufhalten, sondern die richtigen Schlüsse daraus ziehen."

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