Wintersport
Orlamünder/Gubitz und Eitberger/Matschina bei Olympia-Test vorn
Die beiden deutschen Doppelsitzer-Duos Hannes Orlamünder/Paul Gubitz und Dajana Eitberger/Magdalena Matschina haben beim Olympischen Test-Event der Rodlerinnen und Rolder in Cortina d'Ampezzo die ersten Duftmarken gesetzt und Siege eingefahren. Damit sicherten sie sich schon eine Woche vor Beginn der Weltcupsaison wichtige Punkte im Kampf um die begehrten Olympia-Tickets.
Beim Sieg der Weltmeister Orlamünder/Gubitz (Oberhof) auf der für die Winterspiele im Februar komplett erneuten Pista Olimpica Eugenio Monti zeigten sich auch die dreimaligen Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Aachen/Berchtesgaden) als Dritte in guter Form. Bei den Frauen waren Elisa-Marie Storch und Pauline Patz (Suhl/Schmalkalden) auf Platz vier das zweitbeste deutsche Duo.
Die zweimaligen Weltmeisterinnen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal (Altenberg/Winterberg) wurden genau wie Toni Eggert und Florian Müller (Ilsenburg/Oberwiesenthal) in der Männer-Konkurrenz dagegen nur Elfte. Beide fielen damit im teaminternen Vergleich etwas ab.
Jedes Nationale Olympische Komitee (NOK) kann für die Winterspiele im Februar maximal drei Athletinnen und Athleten in den Einsitzer-Wettbewerben und zwei Paare in den Doppelsitzer-Wettbewerben nominieren. Je ein Duo geht somit mindestens leer aus.
"Wir haben unseren Qualifikationsmodus so geplant, dass er bis Weihnachten eigentlich abgeschlossen ist", hatte Bundestrainer Patric Leitner vor dem Saisonstart erklärt: "Wir haben eine klare Punkteliste. Sollten da weniger als 10 Punkte Differenz sein in einer Disziplin, machen wir noch zwei weitere Qualifikationsrennen."
Um für die Nominierung infrage zukommen, müssen zunächst Mindestqualifikationsstandards erfüllt werden. Diese setzen die Teilnahme an einer Mindestanzahl von Wettkämpfen sowie das Sammeln von Punkten in der vorolympischen Saison (2024/2025) und der olympischen Saison (2025/2026) voraus, sind für die Deutschen im Weltcup allerdings nur Formsache.