Jianan Yuan (L.) and Emmanuel Lebesson feiern ihren Sieg - Bildquelle: AFP/SID/TOBIAS SCHWARZJianan Yuan (L.) and Emmanuel Lebesson feiern ihren Sieg © AFP/SID/TOBIAS SCHWARZ

München (SID) - Die Franzosen Emmanuel Lebesson/Jianan Yuan haben bei der Tischtennis-EM in München den Mixed-Wettbewerb gewonnen. Im Finale besiegten der frühere Einzel-Europameister und seine chinesischstämmige Partnerin Ovidiu Ionescu/Bernadette Szöcs aus Rumänien 3:1 (8:11, 11:6, 11:5, 11:9) und traten damit die Nachfolge von Dang Qiu/Nina Mittelham (Düsseldorf/Willich) an.

Lebesson/Yuan beendeten durch ihren Erfolg im ersten von fünf Tischtennis-Wettbewerben bei den European Championships eine kurze Erfolgsserie des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) mit zwei Titelgewinnen im Gemischten Doppel nacheinander. Vor dem Gold von Dang/Mittelham 2021 hatten bereits Ruwen Filus/Han Ying (Fulda/Düsseldorf-Tarnobrzeg) 2018 auf dem obersten Podest gestanden. Als zweites DTTB-Mixed in München waren Benedikt Duda/Sabine Winter (Bergneustadt/Schwabhausen) ebenfalls schon im Achtelfinale ausgeschieden.

Bronze ging an die Österreicher Robert Gardos/Sofia Polcanova und das slowakische Duo Lubomir Pistej/Barbora Balazova. Die beiden Paare hatten in der Runde der besten 16 die deutschen Kombinationen aus dem Turnier geworfen.

Die unerfüllten Hoffnungen der Gastgeber im olympischen Mixed-Wettbewerb lassen eine Wiederholung ihres Rekordergebnisses aus dem Vorjahr bereits praktisch unmöglich erscheinen. In Warschau hatten die DTTB-Aktiven mit vier Titelgewinnen und drei Silbermedaillen eine Bestmarke in der 64 Jahre langen EM-Geschichte erzielt. 

In München beginnen am Dienstag beginnen die beiden Doppel-Konkurrenzen. Bei den Herren war das mitfavorisierte Doppel mit EM-Rekordgewinner Timo Boll (Düsseldorf) wegen der erwarteten Geburt des ersten Kindes seines Partners Patrick Franziska (Saarbrücken) kurzfristig zurückgezogen worden.

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