Lange: Der deutsche Sport braucht die Finals - Bildquelle: AFPGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDAL BELLOLange: Der deutsche Sport braucht die Finals © AFPGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDAL BELLO

Berlin (SID) - Patrick Lange sprintete mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Ziel, dann hielt der zweimalige Ironman-Champion ein flammendes Plädoyer für das neue Event. "Die Finals sind genau das, was der deutsche Sport braucht. Die Stimmung hat uns nach vorne gepeitscht, und ich kann nur bitten, das alles zu wiederholen", sagte Lange nach seinem Abstecher auf die Triathlon-Kurzdistanz im ZDF.

Bei der deutschen Meisterschaft reichte es für den zweimaligen Weltmeister über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen zwar nur zu Platz 25 - Lange war dennoch glücklich. "Ich bin absolut zufrieden und habe gezeigt, dass ich auf meine alten Tage noch ganz gut mithalten kann", sagte der 32-Jährige. Den DM-Titel sicherte sich Valentin Wernz (Spaichingen).

Lange hatte bereits vor dem Start am Wannsee gesagt, dass ein Sieg "nicht realistisch" sei. "Ich trainiere für den Ironman auf Hawaii, nicht für die Finals. Dennoch wollte ich das Format unterstützen und zeigen, dass Triathlon der geilste Sport der Welt ist", sagte er.

Bis 2015 war der Ironman-Champion, der am 12. Oktober das Hawaii-Triple anpeilt, immer wieder in der Bundesliga gestartet. Er maß diesen Wettkämpfen eine "wichtige Rolle in meiner sportlichen Entwicklung" bei und schwärmte nach dem Wettkampf am Sonntag: "Es hat wieder richtig viel Spaß gemacht."

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