Lange ärgert sich noch über seinen Ausstieg beim Ironman - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDLange ärgert sich noch über seinen Ausstieg beim Ironman © PIXATHLONPIXATHLONSID

Frankfurt/Main (SID) - Der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat zwei Monate nach seinem Ausstieg bei der WM in Hawaii die Hoffnung auf einen dritten Sieg noch nicht aufgegeben. Er wolle "wieder nach Hawaii fliegen und dort das perfekte Rennen zeigen. Das habe ich bisher nicht geschafft", sagte der 33-Jährige der Welt am Sonntag.

Seinen vorzeitigen Ausstieg im Oktober bezeichnete er im Rückblick als "herzzerreißend. Ich dachte: Hoffentlich öffnet sich ein Loch und ich kann mich verbuddeln", sagte Lange im ersten Interview seit dem Aus. Vorwürfen, er sei nicht fit gewesen, widersprach er energisch. Es sei "traurig", dass "manche Leute davon ausgehen, dass ich freiwillig und ohne Not ausgestiegen wäre."

Lange hatte das Rennen nach einer hervorragenden Schwimmleistung und ordentlichen ersten 60 Kilometern auf dem Rad verlassen. "Mir wurde übel, die Muskeln begannen zu krampfen. Zehn Kilometer bevor ich ausstieg, wurde mir erstmals schummrig, ich hatte dann immer mal wieder kleine Blackouts und entschied: Ich mache hier nicht weiter. Sonst riskiere ich zu viel", sagte er.

Trotz des enttäuschenden Jahres blicke er nun optimistisch in die Zukunft. Auch der Trainerwechsel von Faris Al-Sultan zu Björn Geesmann habe dazu beigetragen. "Die Anpassungen, die ich jetzt gemacht habe, geben mir Mut, Motivation und machen Lust auf das, was kommt. Ich werde mich wieder in die Spitze kämpfen", sagte Lange.

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