Dominick Reyes hat große Pläne - Bildquelle: Getty ImagesDominick Reyes hat große Pläne © Getty Images

München – Am 8. Februar bekommt der unbesiegte Dominick Reyes die erste Chance, UFC-Champion zu werden. Im texanischen Houston trifft er auf Halbschwergewichts-Titelträger Jon Jones.

Und der 29-Jährige Herausforderer geht äußerst selbstsicher in den Kampf und geht fest davon aus, den Titel zu holen. Reyes plant sogar schon den direkten Rückkampf gegen die MMA-Legende, dieser soll im Stadion der Dallas Cowboys stattfinden.

Reyes freut sich auf den Rückkampf

"Absolut, ich freue mich auf den Rückkampf", sagte Reyes in einem Interview. "Ich plane dafür schon das Cowboy Stadium ein. Wir arbeiten bereits daran. Ich weiß schon, wie es sich abspielt. Ich besiege ihn, es wird nicht genug sein. Perfekt, dann machen wir den Rückkampf bei den Cowboys, aber dann ist es mein Pay-Per-View."

Große Worte des Herausforderers, der jedoch mit dem Selbstvertrauen von zwölf Siegen in Folge, sechs davon in der UFC, anreist. Zuletzt schickte Reyes den früheren Mittelgewichts-Champion Chris Weidman auf die Bretter. Nun soll Jones der nächste Champion werden, den Reyes in die Schranken weist.

Der 29-Jährige hat den Kampf gegen Jones schon vor Jahren ins Auge gefasst. Als Reyes sein MMA-Debüt im Jahr 2014 gab, war Jones bereits drei Jahre lang UFC-Champion und stand vor der achten Titelverteidigung gegen Daniel Cormier. Aus dem Idol von einst ist heute ein Rivale geworden.

"Es ist fast so, als hätte ich das geplant", so Reyes weiter. "Alles, was ich angekündigt habe, ist eingetreten. Alles was ich geplant habe, ist passiert. Ich weiß genau, was ich tun muss, um erfolgreich zu sein und nun jetzt setze ich es um."

Sieg über Jones ist wichtiger als der Titel

Jones ist seit einem Jahr wieder auf dem Thron im Halbschwergewicht. "Bones" verlor den Gürtel nie im, sondern durch Skandale außerhalb des Käfigs. Seit er den Titel zurückgewann, verteidigte er ihn zwei Mal gegen Thiago Santos und Anthony Smith, wirkte dabei aber unmotiviert. "Ich bin definitiv der falsche Gegner, um arrogant zu kämpfen", so Reyes. "Ich hoffe, er tut es nicht, aber falls doch, umso besser für mich."

Sollte Reyes den Kampf gewinnen, würde er MMA-Geschichte schreiben. Zwar steht eine Niederlage in Jones Bilanz, diese hat sich der legendäre Champion jedoch selbst zuzuschreiben, indem er sich in einem dominanten Kampf gegen Matt Hamill wegen einer illegalen Technik disqualifizieren ließ.

Ob Daniel Cormier, Alexander Gustafsson, Vitor Belfort, Lyoto Machida oder Mauricio Rua, keiner konnte Jones in einem MM-Kampf bezwingen. Daher geht es Reyes im Februar nicht nur darum, den UFC-Titel zu gewinnen.

"Es ist Jon Jones. Das ist größer als der Titel", sagte Reyes. "Auf der einen Seite ist der Titel riesig, aber es geht nicht nur um den Titel, sondern ich würde den vielleicht besten Kämpfer der Geschichte besiegen. Das ist immens."

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