Conor McGregor (li.) fand bei UFC 229 kein Mittel gegen die Takedowns von Kh... - Bildquelle: Getty ImagesConor McGregor (li.) fand bei UFC 229 kein Mittel gegen die Takedowns von Khabib Nurmagomedov © Getty Images

München/Las Vegas - Am Ende könnte es sehr schnell gehen. Und dann könnte auch sehr fix feststehen, wie es weitergeht. Denn Medienberichten zufolge wird es am Dienstag in Las Vegas beim Meeting der Nevada Athletic Commission keinen Sitzungsmarathon geben. Denn sowohl Conor McGregor als auch Khabib Nurmagomedov sollen sich mit dem Staat Nevada im Vorfeld geeinigt haben. 

Diese Vergleichsvereinbarungen werden im Rahmen der Anhörung der NSAC vorgelegt und müssen von ihr abgesegnet werden, konkret von einem fünfköpfigen Gremium. Details zu den Vereinbarungen gibt es keine. Wie es heißt, sollen sich die beiden Protagonisten zudem telefonisch zu den Vorfällen äußern können.

Doch nach dem Skandal-Kampf bei UFC 229 hat die Kommission unabhängig von irgendwelchen Vereinbarungen theoretisch freie Hand, was die Bestrafung betrifft, von einer Geldstrafe bis hin zu einer lebenslangen Sperre ist alles möglich, wobei letzteres ausgeschlossen werden kann. Angeblich ist es sehr wahrscheinlich, dass die NSAC die Vereinabrungen abnickt.

Neben den beiden Hauptdarstellern des Titelkampfes im Leichtgewicht müssen auch Abubakar Nurmagomedov und Zubaira Tukhugov, die zur Khabib-Ecke gehörten, mit Strafen rechnen.

Nurmagomedov hatte den Kampf gegen den UFC-Superstar im vergangenen Oktober deutlich dominiert und McGregor in der vierten Runde mit einem Nackenhebel zur Aufgabe gezwungen. Im Anschluss sprang der unbesiegte Russe aus dem Octagon und zettelte eine handfeste Auseinandersetzung mit McGregors Team an. Die staatliche Sportkommission von Nevada suspendierte die beiden wegen des Gerangels auf unbestimmte Zeit.  

"Kämpfe gegen jeden"

McGregor hatte anschließend einen Rückkampf gefordert. Für Nurmagomedov spielt es keine Rolle, gegen wen er seinen WM-Titel dann verteidigt. "Ich kämpfe gegen jeden", sagte er, meinte über McGregor allerdings auch: "Er hat das nicht verdient – ein Rückkampf, wofür? Vor dem letzten Kampf hat er geredet und geredet, aber als wir im Käfig waren, hat er nichts mehr tun können."

Spekuliert wird im Vorfeld, dass die beiden Kämpfer relativ glimpflich davonkommen könnten. Denn passend zu den Anhörungen veröffentlichte die UFC ein paar Zahlen zu dem Kampf und unterstrich damit die wichtige Rolle des extrovertrierten Iren und des ungeschlagenen Russen.

"Ich habe im Vorfeld gesagt, dass es das größte Event in der Geschichte der UFC werden würde, und jetzt haben wir die Zahlen, die es beweisen", sagte UFC-Boss Dana White. UFC 229 hatte laut einer Untersuchung wirtschaftliche Auswirkungen in Las Vegas in Höhe von 86,4 Millionen Dollar. Rekord für ein UFC-Event. Khabib vs. McGregor hatte zudem die Pay-per-View-Rekorde gebrochen.

Mehr zum Thema Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News zum Boxen, der UFC und der WWE direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich unter http://tiny.cc/ran-whatsapp für unseren WhatsApp-Service ein!