Hat mal wieder Ärger: BJ Penn. - Bildquelle: imago/BildbyranHat mal wieder Ärger: BJ Penn. © imago/Bildbyran

München – Einer UFC-Legende kann man nichts abschlagen. Einen letzten Kampf schon mal gar nicht.

Deshalb ließ sich UFC-Boss Dana White von BJ Penn auch breitschlagen, als der noch einmal ins Octagon steigen wollte. Selbstverständlich war das nicht, immerhin hat der 40-Jährige seit 2010 (!) von elf Kämpfen nur einen einzigen gewonnen, bei einem Remis und neun Niederlagen, davon sieben in Folge.

White stellte Penn einen Kampf gegen Nik Lentz in Aussicht. Doch das Thema hat sich nach erneuten Eskapaden des früheren Leichtgewicht-Champions erledigt.

Denn zuletzt sind Videos aufgetaucht, die ihn bei einer Schlägerei vor einer Bar zeigen. Er erklärte, er habe sich nur gegen einen Angreifer verteidigt. 

Im April hatte die Mutter seiner beiden Kinder erklärt, Penn sei drogenabhängig und habe sie körperlich und sexuell missbraucht. 2016 war er von einem früheren Mitarbeiter der sexuellen Nötigung beschuldigt worden, die Klage wurde aber wegen unzureichender Beweise fallengelassen.

White hat bei den jüngsten Videos genug gesehen. Er knallt Penn die Tür vor der Nase zu.

"Um sein Privatleben kümmern"

"Er wird nicht mehr kämpfen", sagte White ESPN. "Mir hat es sowieso nicht gut gefallen, dass er weiterkämpfen wollte. Aber wenn man so ein Verhältnis hat wie er und ich und er mich anruft und mich um einen Kampf, mich um eine weitere Chance anbettelt - da fällt es mir schwer, das abzulehnen. Aber BJ muss sich um sein Privatleben kümmern und es wieder auf die Reihe bekommen, bevor er darüber nachdenkt, wieder zu kämpfen."

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