David Zawada will in die Top Ten der UFC - Bildquelle: Foto Seven SportDavid Zawada will in die Top Ten der UFC © Foto Seven Sport

München – Wer einen Platz im Kader der UFC ergattern kann, hat es in vielen Fällen geschafft. Er ist in der Champions League des MMA angekommen. Mancher ruht sich dann auf seiner Leistung und dem Stempel als UFC-Kämpfer aus. David Zawada gehört nicht dazu.

Für den 28-Jährigen geht die Arbeit jetzt erst richtig los. "Ich will in den nächsten fünf Jahren an der Spitze ankommen", kündigte David Zawada in einem Interview mit ranFIGHTING.de an.

Dafür ist Zawada nun nach Las Vegas ins Performance Institut der UFC gereist, um sich neuen Schliff und Trainings-Inspirationen für seinen nächsten Kampf abzuholen. Dort soll dann der erste Sieg folgen, nachdem er in Hamburg als kurzfristiger Ersatzkämpfer trotz starkem Kampf sein Debüt nach Punkten verlor. Doch der Düsseldorfer lässt den Kopf nicht hängen.

Zawada: "Die Niederlage ist mehr wert, als ein schlechter Sieg"

"Ich bekomme immer noch gute Resonanzen", so Zawada. "Ich gehe zwar immer noch einzelne Entscheidungen während des Kampfes durch, aber im Grund nehme ich da nur Positives mit. Obwohl ich den Kampf verloren habe, sehen mich viele als Gewinner. Es war eine gute Niederlage und die ist manchmal mehr wert, als ein schlechter Sieg."

Das macht sich auch auf dem Konto des Düsseldorfers bemerkbar, denn Zawadas Leistung gegen den Engländer Roberts wurde im Nachhinein von der UFC als Kampf des Abends mit einem Bonus von 50.000 Dollar vergoldet. Die werden aber nicht in Luxus-Uhren, sondern in die eigene Zukunft investiert, schließlich hat Zawada große Pläne.

"Ich will ganz nach oben", so Zawada. "Natürlich ist der Champion mein Wunschgegner, aber ich muss mir erst einen Namen aufbauen und mich nach oben kämpfen. Ich muss die gleiche Leistung wie bisher bringen, nur eben mit Siegen."

Die Chef-Etage ist mit Zawada zufrieden

"Die Chefs waren auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Leistung", so Zawada weiter. "Nicht nur, dass ich kurzfristig eingesprungen bin und den Kampf gerettet habe, auch durch meine Show im Käfig. Wir sind da derzeit auch wieder in Gesprächen mit meinem Management und bald wird es Neuigkeiten geben."

So könnte Zawada noch in diesem Jahr noch einmal ins Octagon der UFC steigen. Derzeit befindet er sich bereits in den USA im Performance Institute der UFC in Las Vegas, Kontakte zu Gyms in den USA bestehen schon länger. Und dann soll nicht nur die Leistung im Käfig stimmen, sondern auch das Ergebnis.

"Mit vollem Camp ist jeder schlagbar", sagt Zawada. "Ich brauche nur Zeit, um mich vorzubereiten. Beim nächsten Mal will ich mit einem vollen Trainingscamp auf jeden Fall bereit sein und mir wieder einen Bonus verdienen. Aber nächstes Mal gewinne ich ihn alleine."

Wann es soweit ist, konnte Zawada noch nicht bekanntgeben. Um den Jahreswechsel herum will der Düsseldorfer jedoch eine zweite gute Leistung im Käfig abrufen und dann mit seinem ersten UFC-Sieg krönen.

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