Donald Cerrone (li.) will einen Rückkampf mit Tony Ferguson - Bildquelle: Getty ImagesDonald Cerrone (li.) will einen Rückkampf mit Tony Ferguson © Getty Images

München – Zehn Minuten haben Donald Cerrone nicht gereicht. Der "Cowboy" will einen Rückkampf gegen Tony Ferguson, nachdem er im Juni bei UFC 238 nach hartem Kampf gegen El Cucuy unterlag.

Die beiden Amerikaner lieferten sich dabei eine brutale Ringschlacht mit offenem Visier und ohne Rücksicht auf Verluste. Mit Kicks, Schlägen, Ellenbogen und Takedowns gab es in den zehn Minuten Kampfzeit alles, was das Herz der MMA-Fans begehrt.

Nur das Ende enttäuschte. Denn vor der dritten Runde musste der Kampf leider von den Ringärzten abgebrochen werden, da Cerrone in der Pause einen Anfängerfehler beging, wie er danach zugab.

Cerrone bettelt um den Rückkampf

Denn Cerrone hatte in der zweiten Runde großen Schaden genommen, vor allem die Nase wurde in Mitleidenschaft gezogen und begann zu bluten. Aus Reflex versuchte Cerrone in der Pause, seine Nase frei zu schnäuzen.

Das Blut schoss jedoch nicht aus der Nase, sondern unter sein Auge, das innerhalb von Sekunden zu schwoll und weiteres Kämpfen unmöglich machte. Eine unbefriedigende Situation für beide Kämpfer. Kein Wunder also, dass Cerrone an das Ende der zweiten Runde anknüpfen möchte.

"Ich will das Tony Ferguson Rematch, ich bettele darum", sagte Cerrone in einem Interview. "Im August oder spätestens September, damit ich noch zwei Kämpfe in diesem Jahr machen kann."

Justin Gaethje wäre Cerrone fast zuvorgekommen

Dass der Cowboy immer für einen Kracherkampf gegen einen starken und renommierten Gegner zu haben ist, ist ein offenes Geheimnis. Mit seiner "Jederzeit gegen Jeden"-Attitüde hat sich Cerrone nicht nur viele Fans, sondern auch schon UFC-Rekorde gesichert.

Fast wäre es aber gar nicht zum Duell gekommen, denn eigentlich hatte die UFC bei Justin Gaethje, passend "The Highlight" getauft, für Ferguson angefragt, dieser hatte jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass ihm vier Wochen Vorbereitungszeit nicht für ein derartiges Kaliber reichen würden.

Anders Cerrone, der sofort zusagte und schon fünf Wochen nach seinem Sieg über Al Iaquinta in Ottawa wieder im Octagon stand und dem einstigen Interims-Champion mit der jahrelangen Siegesserie einen harten Kampf lieferte.

McGregor-Pläne liegen auf Eis

Damit steht wohl auch fest, dass die Pläne für einen Kampf gegen Conor McGregor endgültig auf Eis liegen. Der Ire sollte eigentlich im April gegen Cerrone in den Käfig zurückkehren, sagte aber wieder ab. Laut Cerrone aus dem Grund, dass die beiden nicht im Main Event gekämpft hätten.

"Wir waren so oft so nahe dran, den Kampf zu machen", so Cerrone über den Iren. "Der Kampf wurde mir schon damals, als er gegen Nate gekämpft hat, von der UFC angeboten. Er hat damals abgelehnt und drei oder vier weitere Male. Ich verstehe es nicht."

Ob der wankelmütige Ire, der vor Monaten erneut seinen Rücktritt erklärte, irgendwann noch einmal mit Cerrone den Käfig teilt? Der "Cowboy" hat so seine Zweifel: "Beim letzten Mal ist der Kampf einfach wieder auseinandergefallen. Ich weiß es nicht. Er will einfach nicht seinen Teil der Abmachung unterschreiben."

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