Dustin Poirier will Revanche gegen Conor McGregor - Bildquelle: imago sportfotoDustin Poirier will Revanche gegen Conor McGregor © imago sportfoto

München – Im Jahr 2014 ist Conor McGregor noch weit entfernt vom heutigen Mega-Star-Status. Der Ire ist gerade einmal anderthalb Jahre Teil der UFC, hat drei Siege gefeiert, aber noch niemanden von Rang geschlagen.

Das soll sich schnell ändern. Im September des Jahres besiegt er in Las Vegas mit einem Erstrunden-Knockout gegen Dustin Poirier seinen ersten großen Namen im Federgewicht der UFC und katapultiert sich damit in Richtung Titelrennen.

Ein Jahr später ist der Ire schon Interims-, weitere drei Monate später regulärer UFC-Champion. Für Poirier endet an jenem Abend in Las Vegas die Zeit als Federgewicht, er wechselt ins Leichtgewicht hoch. Nun, fünf Jahre später, würde sich der Amerikaner gerne für die Niederlage revanchieren.

Poirier: Rückkampf gegen McGregor macht Sinn!

Denn nach seiner Niederlage am vergangenen Samstag im Titelkampf von Abu Dhabi denkt Poirier schon an seinen nächsten Kampf und bewirbt sich auf Twitter als Empfangskomitee für das potenzielle Comeback des Iren.

"Ich denke, ein Rückkampf zwischen mir und Conor macht an diesem Punkt viel Sinn", schrieb der Amerikaner. Wenig später legte er nach und schlug nicht nur einen MMA-Fight vor, sondern eventuell sogar einen Boxkampf, ausgerichtet von der UFC unter der Marke Zuffa Boxing.

Poirier hat seit dem Abend in Las Vegas neun seiner zwölf Kämpfe gewonnen, die einzigen beiden Niederlagen kamen überraschend gegen Michael Johnson und im Titelkampf gegen Khabib Nurmagomedov zustande, ein weiterer Kampf endete gegen Ex-Champion Eddie Alvarez ohne Wertung.

Dabei entwickelte sich Poirier immer weiter. Aus dem reinen Action-Kämpfer von einst ist einer der technisch besten Standkämpfer im Leichtgewicht geworden, der seine Gegner reihenweise K.o. schlägt oder ihnen, wie im Fall von Federgewichts-Champion Max Holloway, im Stand sehr zusetzt.

McGregor stellt Forderungen

Ganz anders McGregor. Seit der Ire das letzte Mal einen Kampf gewinnen konnte, sind mittlerweile fast drei Jahre vergangen. Während Poirier in diesem Zeitraum sieben Mal im Octagon stand, wagte sich McGregor ins Boxen vor, verlor seine Titel am grünen Tisch und kehrte für einen Kampf gegen Nurmagomedov in den Käfig zurück.

Auch dieser liegt bereits elf Monate zurück. Und obwohl McGregor in den letzten Monaten erneut durch Eskapaden abseits des Käfigs auffiel und erneut seinen Rücktritt bekanntgab, ist ein Comeback des Iren nur eine Frage der Zeit.

In den letzten Monaten versuchten gleich mehrere Kämpfer, den Iren aus der Reserve zu locken. Ob Tony Ferguson, Justin Gaethje, Donald Cerrone oder Al Iaquinta, an Interessenten mangelt es beim Ex-Champion nicht. Und Poirier? Dessen Chancen stehen nicht gerade hoch.

"Ich habe dich in 90 Sekunden die Matte küssen lassen, Kumpel", antwortete McGregor auf Twitter. "Du hättest respektvoller von mir sprechen sollen. Ich bin nicht der Nächste, ich bin der Einzige. McGregor ist das Ziel. So wird es immer sein. Wenn du das erkennst, überlege ich es mir vielleicht."

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