UFC-Legende Georges St-Pierre. - Bildquelle: imago/ZUMA PressUFC-Legende Georges St-Pierre. © imago/ZUMA Press

München – Khabib Nurmagomedov möchte gegen UFC-Legende Georges St-Pierre kämpfen. GSP würde für einen Fight gegen den Leichtgewichts-Champion sogar seinen Rücktritt rückgängig machen.

St. Pierre (26-2) hatte im Laufe seiner Karriere die UFC-Gürtel im Weltergewicht und Mittelgewicht gehalten und im Februar seine Karriere eigentlich endgültig beendet.

Einem Kampf erteilte die UFC aber eine Absage.

Nurmagomedov wird am Samstag bei UFC 242 gegen Interims-Champion Dustin Poirier seinen Titel verteidigen.

GSP kann sich denken, warum die Organisation kein großes Interesse daran hat, dass die beiden Superstars ins Octagon steigen: Die UFC könnte dabei eine Menge verlieren. Denn St-Pierre wiederum hat kein Interesse an weiteren Kämpfen. Das Comeback wäre tatsächlich nur für diesen einen Kampf.

Nurmagomedov ist mit 27 Siegen in 27 Kämpfen und dem Titelgewinn im Leichtgewicht schon auf einem sehr guten Wegzur Legende. Eine Niederlage wäre nicht nur für ihn schmerzhaft, sondern auch für die UFC.

"Es macht in gewisser Weise Sinn", sagte GSP. "Mein Agent hat es mir erklärt, vielleicht stellt er [Nurmagomedov] eine wertvolle Investition für die UFC dar. Er erreicht eine andere Art von Klientel, aus dem Nahen Osten, die ihn vergötternde muslimische Welt. Er ist eine Ikone."

"Und dann bin ich raus"

Und klar: Im MMA-Geschäft geht es vor allem um Geld, um viel Geld. Oder anders gesagt: Nurmagomedov ist für die UFC zu wertvoll für einen Kampf.

St-Pierre: "Stellen Sie sich vor, sie investieren viel Geld, um einen großen Kampf zwischen Khabib und mir zu fördern, und ich gewinne den Kampf. Und dann bin ich raus. Ich bin nicht daran interessiert, einen Kampf mit Khabib zu unterzeichnen und ihnen zu garantieren, dass ich zurückkehren und gegen einen anderen Anwärter antreten möchte."

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