Khabib Nurmagomedov ist Russlands größter UFC-Star - Bildquelle: imago sportfotoKhabib Nurmagomedov ist Russlands größter UFC-Star © imago sportfoto

München – Viele Jahre lang war Russland ein schwarzer Fleck auf der UFC-Weltkarte. Das ist am 15. September 2018 vorbei. Dann wird die UFC zum ersten Mal in ihrer Geschichte nach Russland reisen, um in Moskau eine Veranstaltung abzuhalten.

Bereits seit Monaten brodelte die Gerüchteküche, wonach die UFC in diesem Jahr in das alte Zarenreich vordringen könnte. Die UFC hatte bereits vor Monaten die Arena in Moskau an diesem Datum reserviert. Nun wird ernst gemacht.

Wird UFC Moskau zum Heimspiel für Khabib?

Dass es die UFC nach Russland zieht, hat mehrere Gründe. Allein die hohe Bevölkerung von geschätzten über 140 Millionen Einwohnern zeigt ein großes Marktpotenzial. Zudem ist die Begeisterung für Kampfsport in Russland sehr hoch. Jedes Wochenende finden zahlreiche lokale, regionale und nationale MMA-Veranstaltungen statt.

Und schließlich kann die UFC für die Russland-Premiere bereits jetzt auf einen Pool an zahlreichen russischen Kämpfern zurückgreifen. Allen voran natürlich Leichtgewichts-Champion Khabib Nurmagomedov. Der ungeschlagene Dagestaner ist derzeit das russische Aushängeschild in der UFC und träumt schon lange davon, einen Event in seiner Heimat anzuführen, am besten natürlich gegen Conor McGregor.

Und auch der Ire liebäugelte in der Vergangenheit damit, im Hauptkampf der ersten Russland-Veranstaltung UFC-Geschichte zu schreiben. Ob die UFC da jedoch mitspielt, scheint fraglich. UFC-Präsident Dana White war zuletzt der Meinung, ein solch großes Duell müsse einfach in Las Vegas steigen.

Mögliche Kämpfer für den 15. September

Doch auch ohne Khabib Nurmagomedov kann die UFC für ihre Premiere ein schlagkräftiges Aufgebot an russischen Kämpfern auf die Beine stellen. So stehen in Alexander Volkov, Oleksiy Oliynyk und Shamil Abdurakhimov gleich drei Schwergewichte in den Top 15 der UFC, Volkov sogar auf Rang 3.

Weitere UFC-Kämpfer wie Ramazan Emeev oder das polnische Schwergewicht Marcin Tybura, das in Hamburg gegen Stefan Struve kämpfen wird, haben bereits in Russland Titel gehalten und könnten ebenfalls zum Zug kommen.

Dazu werden bereits Namen wie das europäische Top-Leichtgewicht Rustam Khabilov und die Highlight-Maschine Zabit Magomedsharipov für den Termin gehandelt.

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